Stau auf der S-Bahn-Stammstrecke und Störung bei Höllriegelskreuth

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Bis auf weiteres

Bundeswehr stellt Flüge über Ukraine ein

Berlin - Die Bundeswehr fliegt ab sofort nicht mehr über die Ukraine, was Verzögerungen bei der Ablösung von deutschen Soldaten in Afghanistan mit sich bringt.

"Bis auf Weiteres wird kein Luftfahrzeug der Bundeswehr die Ukraine überfliegen", hieß es in einer Mitteilung der Bundeswehr vom Freitag in Berlin. Damit werde auf den Absturz des Passagierflugzeugs reagiert.

Ein für Freitag geplanter Flug einer Bundeswehr-Maschine von Köln nach Termes in Usbekistan sei verschoben worden. Dadurch komme es zu Verzögerungen beim Personalwechsel des deutschen Einsatzkontingents der Afghanistan-Truppe Isaf. "Zur Zeit werden alternative Flugrouten geprüft und geplant." Die Bundeswehr hat im Rahmen des Isaf-Einsatzes derzeit 2409 Soldaten in Afghanistan und Usbekistan stationiert.

Bundesamt warnt vor Flügen über Krisengebiete

Das Luftfahrtbundesamt sprach nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums vom Freitag die dringende Empfehlung an alle deutschen Fluggesellschaften aus, Überflüge über Krisengebiete aus Sicherheitsgründen zu vermeiden. Die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol hatte zuvor mitgeteilt, dass der ostukrainische Luftraum bis auf weiteres gesperrt sei. Die Lufthansa änderte nach dem Unglück bereits ihre Routen nach Asien. Die Ostukraine werde vorerst weiträumig umflogen, hieß es.

AFP/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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