Bundeswehr: Freiwillige an die Waffe

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Ab sofort werden nur noch Freiwillige zur Bundeswehr eingezogen. Hier die letzten Wehrpflichtigen bei der Vereidigung.

Berlin - Die Bundeswehrreform zeigt erste Auswirkungen: Zum 1. März werden nur noch Freiwillige zum Dienst an der Waffe eingezogen.

Nach dem beschlossenen Aus der Wehrpflicht beginnen an diesem Dienstag die ersten Freiwilligen ihren Bundeswehrdienst. Wie das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin mitteilte, werden am 1. März insgesamt 1255 Freiwillige einberufen. Zugleich treten 276 Zeitsoldaten ihren Dienst in den Streitkräften an.

Anfang Januar wurden das letzte Mal Wehrpflichtige regulär auch gegen ihren Willen zum sechsmonatigen Grundwehrdienst einberufen. Da zum 1. Juli die Wehrpflicht ausgesetzt werden soll, werden mit dem nächsten Termin am 1. März nur noch Freiwillige einberufen. Zuvor war der Wehrdienst von neun auf sechs Monate verkürzt worden.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums zieht die Bundeswehr in diesem Jahr in einigen Bereichen auch außerhalb der Quartalstermine Soldaten ein - und zwar am 1. April, 1. Mai sowie am 1. Juli. Heer und Marine berufen den Angaben zufolge weiter quartalsweise ein. Auf Antrag können junge Männer nach wie vor ihren Grundwehrdienst oder einen darüber hinausgehenden freiwilligen Wehrdienst leisten.

dpa

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