Bundeswehrreform bis zum Sommer geregelt

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Bis zum Sommer soll die Bundeswehrreform feststehen.

Berlin - Die historische Bundeswehrreform soll bis spätestens zur Sommerpause des Bundestages unter Dach und Fach sein, wie die Nachrichtenagentur dapd am Freitag aus gut unterrichteten Kreisen in Berlin erfuhr.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) werde seinen Fahrplan am nächsten Mittwoch im Verteidigungsausschuss vorstellen. Die wichtigsten Punkte sind bei der Reform die Grob- und Feinstruktur, die Verringerung der Standorte und das Attraktivitätsprogramm zur Anwerbung von Freiwilligen.

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De Maizière hatte am 3. März sein Amt übernommen und angekündigt, Entscheidungen auf der Grundlage einer eigenen Lagefeststellung zu treffen. Die deutsche Freiwilligenarmee soll künftig von jetzt 250.000 Soldatinnen und Soldaten auf 185.000 schrumpfen.

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Der wegen der Plagiatsaffäre zurückgetretene Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte in seiner Amtszeit festgelegt, dass die Bundeswehr von der Wehrpflicht- zu einer Freiwilligenarmee mit bis zu 185.000 Mann umgestellt wird. Über Struktur- und Standortfragen sollte im Frühjahr entschieden werden. Im Vorgriff auf die Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht zum Sommer hatte die Bundeswehr bereits zum 1. März keine Soldaten mehr gegen ihren Willen einberufen.

dapd

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