Bundeswehr zieht sich aus Afghanistan zurück

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Die Bundeswehr beginnt mit ihrem Abzug aus Afghanistan.

Neu Delhi/Berlin - Zehn Jahre nach Beginn des Einsatzes in Afghanistan leitet die Bundesregierung den weitgehenden Abzug der Bundeswehr aus dem Konfliktgebiet ein.

Das Auswärtige Amt (AA) übernahm am Dienstag in der nordostafghanischen Provinzhauptstadt Feisabad die alleinige Leitung des zivil-militärischen Wiederaufbauteams (PRT). Bislang wurden die deutschen PRT in Feisabad und in Kundus von einer Doppelspitze aus je einem Vertreter der Bundeswehr und einem Repräsentanten des Auswärtigen Amtes geführt.

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

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Aus dem AA hieß es, die Sicherheitslage in der Provinz Badachschan gelte als weitgehend stabil. Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der sich derzeit in New York aufhält, sagte nach einer Mitteilung seines Ministeriums: “Die Überführung des Regionalen Aufbauteams Feisabad in zivile Leitung ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung unserer Afghanistan-Strategie. Damit beschreiten wir jetzt den Weg, die Leitung unserer regionalen Aufbauteams in Afghanistan nach und nach in zivile Hände zu legen.“

dpa

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