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Burka, Nikab, Tschador - So verschleiern sich muslimische Frauen

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Formen der Verschleierung: Burka (links) und Nikab.

Berlin - „Burka-Verbot“ ist das Wort der Stunde - dabei ist es gar nicht so einfach, in Deutschland eine Burkaträgerin zu finden. Weit verbreiteter sind andere Formen der Verschleierung.

Sowohl die Bezeichnungen als auch die genaue Gestaltung der Kleidungsstücke sind nicht immer einheitlich. Ein Überblick:

Formen der Verschleierung: Chimar (links) und Hidschab.

Unter HIDSCHAB versteht man in der Regel ein Kopftuch. Den Hidschab gibt es in vielen Farben und Mustern. Er wird als dünner Schal mehr oder weniger leger um den Kopf getragen und bedeckt meist auch den Hals.

Die ABAJA ist ein zumeist schwarzes Ganzkörpergewand, das vor allem in Ländern der arabischen Halbinsel getragen wird.

Der NIKAB ist ein Gesichtsschleier, der zusätzlich zu einem Gewand wie der Abaja getragen wird. Der Nikab ist üblicherweise schwarz, bedeckt das ganze Gesicht und lässt nur einen Sehschlitz frei.

Die in Afghanistan verbreitete BURKA ist ein weites, meist blaues Gewand, das über den Kopf gezogen wird und die Frau bis zu den Zehenspitzen komplett verhüllt. Die Augen sind hinter einem feinmaschigen Gitter versteckt.

Als AL-AMIRA bezeichnet man einen Schleier, der im Gegensatz zu dem Hidschab meist aus zwei Teilen besteht. Er wird eng um den Kopf gebunden und bedeckt auch den Hals.

Der aus dem Iran stammende TSCHADOR ist ein schwarzer Ganzkörperschleier, der das Gesicht frei lässt.

Der CHIMAR ist ein langer Schleier, der zwar nicht das Gesicht, aber den Rest des Kopfes, die Schultern und den Oberkörper bedeckt.

dpa

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