Treffen in Sotschi

Cameron und Putin sprechen über Syrien

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Der britische Premierminister James Cameron (li.) im Gespräch mit Wladimir Putin.

Moskau - Der britische Premierminister David Cameron hat sich am Freitag mit Kremlchef Wladimir Putin zu Gesprächen über einen Ausweg aus dem blutigen Syrienkonflikt getroffen.

Bei dem kurzfristig angekündigten Treffen im Schwarzmeerort Sotschi wolle Cameron den Präsidenten der UN-Vetomacht Russland von der Notwendigkeit eines politischen Wechsels in dem Krisenland überzeugen, hieß es in London.

Wie die britische Zeitung „The Daily Telegraph“ berichtete, wolle der Premier London als Tagungsort für eine Ende Mai geplante Syrienkonferenz vorschlagen. Der Plan einer Konferenz, an der Vertreter aller Konfliktparteien teilnehmen sollen, war Anfang der Woche vom russischen Außenminister Sergej Lawrow und dessen US-Kollegen John Kerry vorgestellt worden.

Großbritannien drängt auf eine Lockerung des EU-Waffenembargos gegen Syrien, um die Rebellen beliefern zu können. Russland hingegen ist enger Partner von Machthaber Baschar al-Assad.

Cameron und Putin wollten auch die belasteten bilateralen Beziehungen voranbringen. Das Verhältnis ist seit dem Giftmord an dem russischen Ex-Geheimdienstagenten Alexander Litwinenko 2006 in London getrübt. Großbritannien fordert von Russland die Auslieferung eines Hauptverdächtigen, der mittlerweile im Parlament in Moskau sitzt.

dpa

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