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CDU-Politikerin Dagmar Schipanski mit 79 Jahren gestorben – „Wichtige Stimme ist verstummt“

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Von: Felix Durach

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Dagmar Schipanski, Mitglied im CDU-Bundesvorstand, kommt zur Sitzung des CDU-Landesvorstandes in den Landtag. Die Partei will über einen möglichen Landesparteitag beraten.
Die Thüringer CDU-Politikerin Dagmar Schipanski ist am Mittwoch im Alter von 79-Jahren gestorben. © Martin Schutt/dap

Die CDU-Politikerin und frühere Bundespräsidentenkandidatin Dagmar Schipanski ist tot. Die Thüringerin starb im Alter von 79 Jahren.

Erfurt – Die CDU-Politikerin und frühere Bundestagspräsidenten-Kandidatin Dagmar Schipanski ist tot. Die Politikerin starb bereits am Mittwoch im Alter von 79 Jahren. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Familie der Verstorbenen.

Schipanski war in ihrer Karriere unter anderem Wirtschaftsministerin in Thüringen und anschließend Präsidentin des Thüringer Landtags. 1999 war Schipanski die parteilose Kandidatin der Unionsparteien für das Amt der Bundespräsidentin. Schipanski machte bereits in der DDR als Wissenschaftlerin Karriere, bevor sie sich nach der Wende zusätzlich in der Politik engagierte 

Dagmar Schipanski ist tot: CDU trauert um „überzeugte Christdemokratin und großartigen Menschen“

Nach ihrer Niederlage gegen den SPD-Kandidaten Johannes Rau bei der Bundespräsidentenwahl im Jahr 1999, zu der sie von CDU und CSU für das höchste Staatsamt nominiert worden war, widmete sie sich wieder indirekt der Wissenschaft. Noch 1999 wurde die damals noch parteilose Schipanski Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in der Thüringer Landesregierung. Im Jahr 2000 trat sie in die CDU ein und wurde kurz darauf auch Mitglied im CDU-Präsidium.

Schipanskis Partei trauert auch auf Twitter um die verstorbene Politikerin. „Eine wichtige Stimme für uns, die leider verstummt ist: Wir trauern um eine überzeugte Christdemokratin und einen großartigen Menschen“, teilte die CDU Deutschland kurz vor ihrem Parteitag über ihren offiziellen Kanal mit. Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt würdigte Schipanski als „exzellente Wissenschaftlerin und engagierte Politikerin“. Bildung sei ihre Herzensangelegenheit gewesen. Als Präsidentin des Thüringer Landtags und Ministerin habe sie das Bundesland geprägt, schrieb Voigt. (fd/AFP)

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