Foreign Policy

Kampf um die Corona-Wahrheit: China verbreitet bizarre Theorien - eine gefährliche Taktik

Virologische Institut in Wuhan
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Das Virologische Institut in Wuhan.

Die Frage nach dem Ursprung des Coronavirus sorgt weiter für Streit: Die USA haben eine Untersuchung zu einem Labor in Wuhan eingeleitet - seither verbreitet Peking bizarre Narrative.

  • Auch mehr als 18 Monate nach Ausbruch der Corona-Pandemie ist der Ursprung des Virus unklar.
  • China* reagierte zuletzt gereizt auf Untersuchungen der USA. Das Land verbreitet Verschwörungstheorien.
  • Bret Schafer, Social-Media-Analyst des German Marshall Fund, warnt in diesem Beitrag vor Gefahren dieser Strategie - auch für Russland und China.
  • Dieser Artikel liegt erstmals in deutscher Sprache vor – zuerst veröffentlicht hatte ihn am 9. Juli 2021 das Magazin „Foreign Policy“.

Washington - Als die Biden-Administration ankündigte, die Theorie der Herkunft des Coronavirus aus einem chinesischen Labor noch einmal zu untersuchen, reagierte Peking mit Leugnungsversuchen und Ablenkungsmanövern. Zhao Lijian, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, wechselte bei einer Pressekonferenz am 27. Mai auf die Frage nach den US-Untersuchungen zu einem möglichen Austritt des Coronavirus aus dem Institut für Virologie Wuhan schnell das Thema. „Welche Geheimnisse verbergen sich wohl im geheimnisumwitterten Fort Detrick und den über 200 anderen US-Biolaboren auf der ganzen Welt?“, lautete seine Gegenfrage.

Coronavirus: Chinas Propaganda-Apparat will Verdacht auf USA lenken

Seitdem arbeiten chinesische Diplomaten und Regierungsbeamte in Abstimmung mit Chinas riesigem Propagandaapparat und verdeckten Netzwerken aus Online-Agitatoren und Influencern fleißig daran, den Verdacht auf Fort Detrick zu lenken. Fort Detrick ist eine biologische Forschungseinrichtung der US-Armee in Frederick, Maryland, etwa 80 Kilometer von Washington entfernt.

Laut Daten des Hamilton 2.0 Dashboard der Alliance for Securing Democracy haben seit Zhaos Pressekonferenz mindestens 35 chinesische Spitzenbeamte und staatliche Medien Fort Detrick in mehr als 115 Tweets in neun Sprachen erwähnt. In vielen dieser Tweets wird versucht, den Ruf des US-Labors zu beschmutzen, beispielsweise durch die Behauptung, das Labor habe in der Vergangenheit eine enge Kooperation mit der berüchtigten Einheit 731 aus Japan gepflegt - einer Einrichtung zur Erforschung, Erprobung und zum Einsatz biologischer und chemischer Waffen, die während des Zweiten Weltkriegs an Angriffen auf China beteiligt war.

Doch Pekings aktuelle Desinformationsoffensive gegen Fort Detrick ist nur die jüngste in einer jahrelangen Reihe von Kampagnen, die das Ziel haben, das Labor in Verruf zu bringen.

Woher kommt Corona: Chinesische Akteure verweisen in hunderten Tweets auf einen Ort - Fort Detrick

Seit März 2020 haben chinesische Regierungsvertreter und staatsnahe Medien Fort Detrick in über 400 Artikeln, Videos, Tweets und Pressekonferenzen erwähnt. In vielen dieser Botschaften werden gegenseitige Transparenz und der Zugang zu US-Forschungslaboren durch chinesische Forscher verlangt – das diplomatische Äquivalent zu „Zeig mir deins, dann zeige ich dir meins“.

Doch parallel zu diesen eher gemäßigten Forderungen wurden raffinierte Verschwörungsnarrative verbreitet, beginnend mit der Behauptung, das Coronavirus* sei von dem US-Reservisten Maatje Benassi, der im Oktober 2019 an den Military World Games in Wuhan teilnahm, von Fort Detrick nach Wuhan gebracht worden. Um die Behauptung zu untermauern, zitierte die staatliche Boulevardzeitung Global Times Schriften von George Webb, einem amerikanischen Verschwörungstheoretiker. Webb erlangte zweifelhafte Berühmtheit, als er online das Gerücht verbreitete, dass sich auf einem Frachtschiff eine „schmutzige Bombe“ befinde, und dadurch den Hafen von Charleston, South Carolina, vorübergehend lahmlegte. Webb behauptete auch, dass der italienischer Discjockey Benny Benassi (nicht verwandt mit Maatje Benassi) Teil des US-Komplotts war, das Virus nach Wuhan zu schmuggeln.

Als klar wurde, dass die Theorie um Maatje Benassi als Patient Null nicht verfing, wurde in Peking eine Reihe von alternativen Verschwörungstheorien entworfen. Eine dieser Theorien mutmaßt, dass eine vorübergehende Schließung von Fort Detrick im Juli 2019 wegen Verstößen gegen die Sicherheitsprotokolle der Einrichtung ein Vorbote für den großflächigen Ausbruch des Virus war. Chinesische Staatsmedien deuteten eine Vertuschung an, indem sie die Berichte zahlreicher großer US-Medien wie der New York Times über die Schließung zitierten und gleichzeitig behaupteten, dass Nachrichten über die Schließung aus dem Internet „gelöscht“ worden seien – obwohl so etwas sicherlich eher in China möglich ist als in den Vereinigten Staaten.

China lanciert Verschwörungstheorien zum Corona-Ursprung - auch russischer Sender im Einsatz?

In der Folge wurden Pekings Anschuldigungen immer verworrener. Sie deuteten etwa einen Zusammenhang zwischen dem Coronavirus und einem Ausbruch von EVALI (der Lungenkrankheit, die mit dem Rauchen von E-Zigaretten in Verbindung gebracht wird) in Wisconsin im Jahr 2019 an. Die verantwortlichen Diplomaten behaupteten absichtlich oder irrtümlicherweise, der Ausbruch sei „auf die Umgebung von Fort Detrick begrenzt“ gewesen – ungeachtet der Tatsache, dass Wisconsin etwa 1.300 Kilometer von Fort Detrick entfernt liegt.

Mit einer anderen verrückten Theorie stellte eine Verbindung zwischen Covid-19 und einem nicht verwandten Ausbruch einer Atemwegserkrankung in einer Seniorenpflegeeinrichtung in North Virginia her. In einem Video, das auf dem YouTube-Kanal des staatlichen chinesischen Medienkonzerns CGTN mit dem Titel „Residents around U.S. Fort Detrick biolab keep silence about suspected COVID-19 outbreak“ gepostet wurde, versucht ein Reporter erfolglos, sich Zugang zu der Einrichtung zu verschaffen. In dem Video firmiert der Reporter lediglich als freiberuflicher Journalist - aber öffentlich einsehbare Dokumente legen den Schluss nahe, dass es sich dabei um einen Kameramann des russischen Senders Channel One handelt, einem der wichtigsten Propagandasender des Landes, der auch Verschwörungstheorien verbreitet.

So haarsträubend einige der Behauptungen der offiziellen chinesischen Quellen in Bezug auf Fort Detrick auch gewesen sein mögen, es handelt sich dabei lediglich um die glatt polierte Spitze eines viel größeren Eisbergs.

China und Corona: Theorien zu Fort Detrick wurden von chinesischen Beamten retweetet

Auf chinesischen Social-Media-Seiten haben selbsternannte Online-Detektive, verwirrte Spinner und anonyme Trolle Kommentarbereiche zugespammt und Inhalte zu einer ganzen Reihe von Verschwörungstheorien in Zusammenhang mit Fort Detrick gepostet. Das Ganze passierte ohne jegliche Faktenprüfung, Kennzeichnung oder andere Formen der Inhaltsmoderation. Ob diese Aktivitäten von staatlicher Seite aus koordiniert werden, ist unklar. Zahlreichen Studien, darunter auch eine, an der ich mitgearbeitet habe, unterstreichen jedoch die Bereitschaft Pekings, zu bestimmten Themen einen künstlichen Konsens durch koordiniertes, nicht authentisches Verhalten herzustellen.

Im Fall der Fort-Detrick-Narrative gibt es mehrere Beispiele dafür, dass chinesische Beamte verdächtige Accounts retweetet haben. So hat beispielsweise der Kulturberater der chinesischen Botschaft in Pakistan einen neu erstellten, anonymen Account retweetet, dessen zweiter Tweet rein zufällig Pekings Argumente in Bezug auf die angebliche Verbindung zwischen Fort Detrick und der Einheit 731 wiedergab.

Es ist nicht schwer, Lücken in den Erzählungen Pekings über Fort Detrick zu finden. Da wäre etwa die Tatsache, dass sich die beiden US-Labore, in denen an Coronaviren geforscht wird, in Galveston, Texas, und Chapel Hill, North Carolina, befinden und nicht in Frederick, Maryland. Aber bei derartigen Desinformationskampagnen kommt es weniger auf schlüssige Fakten denn auf permanente Wiederholung an. Pekings Bemühungen, Informationsplattformen mit Theorien über die Rolle von Fort Detrick beim Ausbruch der globalen Coronapandemie zu bombardieren, haben jedenfalls Früchte getragen – unabhängig davon, wie unglaubwürdig diese Theorien sein mögen. Nachdem Hua Chunying, eine weitere Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, im Januar die falschen Behauptungen über Fort Detrick wiederholt hatte, führte das Labor den Trending Topic Chart der großen chinesischen Social-Media-Plattform Weibo an. Und dieser Effekt ist nicht auf China beschränkt. Laut Google Trends waren die Themen und Suchbegriffe, die in den letzten zwei Jahren am häufigsten in Google-Suchen zu „Fort Detrick“ auftauchten, „Wuhan“ und „Coronavirus“.

Corona: Zhao Lijian löste einen wahren Feuersturm aus - Theorie zu US-Ursprung verfing dennoch nicht

Pekings weltweite Misstrauenskampagne gegen das US-Labor hatte mit einem einzigen Tweet begonnen. Im März 2020 löste Zhao Lijian, dessen Twitter-Aktivitäten ihm fast eine Million Follower beschert haben*, einen wahren Feuersturm aus, als er auf einen inzwischen gelöschten Artikel von Global Research verlinkte, einer Verschwörungswebsite, die das Global Engagement Center des US-Außenministeriums als eine der sechs Säulen der russischen Desinformationsstrategie bezeichnet. Dem Artikel suggerierte, dass das Virus seinen Ursprung möglicherweise in Fort Detrick hat. Obwohl Zhaos Tweet von mehr als zwei Dutzend offiziellen Accounts chinesischer Diplomaten retweetet wurde, verfing die Theorie über den Austritt des Virus aus dem Labor in Fort Detrick zunächst nicht.

Oberster „Wolfskrieger“: Chinas Außenamtssprecher Zhao Lijian ist für seine forschen Sprüche und Tweets bekannt.

Cui Tiankai, Chinas Botschafter in den Vereinigten Staaten, sagte damals dem Portal Axios, die Behauptung, das Virus stamme aus einem Militärlabor in den Vereinigten Staaten, sei schlichtweg „verrückt“. Doch als die Trump-Administration im Frühjahr und Sommer ihre antichinesische Rhetorik verschärfte, gab Peking sein anfängliches Zögern auf und verfolgt seitdem eine konsequente Desinformationskampagne. Chinesische Diplomaten, vom südafrikanischen Kapstadt bis Karachi in Pakistan, begannen damit, Zhaos Behauptungen nachzubeten. Gleichzeitig fachten Chinas Staatsmedien die Flammen mit sensationslüsternen Schlagzeilen weiter an. Eine dieser Schlagzeilen lautete beispielsweise „Der Fort Detrick-Horror: Das größte US-Forschungszentrum für biochemische Waffen im Blickpunkt.“

USA Ziel von Corona-Verschwörungstheorien - Fort Detrick ist bereits seit Sowjetzeiten ein Reizthema

Interessanterweise hat der Generalverdacht gegenüber Fort Detrick seinen Ursprung nicht in China – ebenso wenig wie die Behauptung, das Labor sei die Wiege des Coronavirus. Vor fast vierzig Jahren spielte das Fort bereits eine Hauptrolle in einer der berüchtigtsten sowjetischen „aktiven Maßnahmen“ des Kalten Krieges. 1983 platzierten KGB-Agenten einen gefälschten Leserbrief in einer den Russen wohlgesonnenen indischen Zeitung. In diesem Brief wurde behauptet, das AIDS-Virus sei in Fort Detrick „hergestellt“ worden. Die Behauptung verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der gesamten Dritten Welt, angefacht von speziellen sowjetischen Publikationsorganen, die man als analoges Äquivalent zu den heutigen Trollfarmen und Bot-Netzwerken bezeichnen könnte. Im Zuge der als „Operation InfeKtion“ oder „Operation Denver“ bekannt gewordenen Kampagne wurde Fort Detrick zum Prototyp eines zwielichtigen geheimen Regierungslabors.

Inzwischen wird Fort Detrick alle Jahre wieder aus dem Sammelkasten der Verschwörungstheorien geholt, wenn erneut ein Bösewicht im neuesten Drama zum Thema Viren und Desinformation gebraucht wird. Und wie andere erfolgreiche Franchises hat auch die Fort-Detrick-Saga mehrere Spinoffs hervorgebracht, in denen von den USA finanzierte Forschungslabore auf der ganzen Welt als Schauplatz für alle möglichen klandestinen Aktivitäten herhalten müssen. In Georgien beispielsweise geriet das von den USA finanzierte Lugar Center for Public Health Research seit seiner Gründung im Jahr 2011 schon mehrfach ins Fadenkreuz der Desinformationsbestrebungen des Kreml. Diese reichten von der Behauptung, das Labor werde genutzt, um giftige Moskitos auf die Zielbevölkerung loszulassen, bis hin zu der Anschuldigung, das Labor sei 2018 in den Giftanschlag auf den russischen Spion Sergej Skripal in Großbritannien verwickelt gewesen. Insgesamt spielte das Lugar Center in mehr als einem Dutzend verschiedener Desinformationskampagnen eine wichtige Rolle. Da überrascht es nicht, dass das Labor auch in Zusammenhang mit dem Coronavirus genannt wird.

Darüber hinaus schürt Peking Ängste vor US-finanzierten Biolaboren außerhalb der Vereinigten Staaten. Seit Februar 2020 haben chinesische Beamte und Staatsmedien mehr als 185 Tweets gepostet, in denen sie auf angeblich 200 von den USA betriebene Biolabore in der ganzen Welt aufmerksam machen. Dabei variieren Pekings bevorzugte Narrative. Mal wird lediglich versucht, einen allgemeinen Verdacht gegen die Absichten der USA zu schüren, ein anderes Mal wird explizit behauptet, dass es einen Zusammenhang zwischen den Standorten der US-Labore und „der Ausbreitung einiger Krankheiten und Viren in den letzten Jahren“ gebe. Keine dieser Behauptungen wurde derweil mit harten Fakten untermauert. Aber darauf kommt es, wie bei dem Fort-Detrick-Narrativ, auch gar nicht an. Die hartnäckige und konsequente Art, in der Peking seine Anschuldigungen gegenüber dem Labor vorbrachte und immer noch vorbringt, hat zweifellos dazu beigetragen, dieses in Verruf zu bringen – insbesondere in den Teilen der Welt, in denen das Misstrauen gegenüber der US-Außenpolitik ohnehin schon sehr stark ausgeprägt ist.

Russland und China haben kurzfristiges Interesse an Corona-Desinformation - doch auch ihnen droht Gefahren

Für Peking und Moskau haben Desinformationskampagnen zu Fort Detrick und anderen US-Laboren auf kurze Sicht eindeutige strategische Vorteile. Russland* - wie schon zu Sowjetzeiten - das primäre Ziel, das internationale Ansehen der USA zu beschädigen, insbesondere in Regionen, in denen der Einfluss der Vereinigten Staaten als Bedrohung für Moskau wahrgenommen wird. China hingegen kann damit entweder Vergeltung gegen die USA üben oder, (sofern an der Theorie, das Coronavirus sei aus dem Labor in Wuhan entwichen, etwas dran ist), ein Ablenkungsmanöver schaffen, mit dem die Wahrheit über den Ursprung des Virus verschleiert werden kann. In jedem Fall hat das Vorgehen der beiden Staaten erhebliche Konsequenzen für die öffentliche Gesundheit auf der gesamten Welt.

So hat beispielsweise die AIDS-Desinformationskampagne des Kreml zur großflächigen Leugnung der Existenz der Krankheit in gefährdeten Bevölkerungsgruppen auf der ganzen Welt beigetragen, auch in den USA. In Afrika, wo Radio Moskau einst behauptete, die Vereinigten Staaten würden Impfprogramme nutzen, um HIV als Testvirus für eine biologische Kriegsführung zu verbreiten, trug die sowjetische Desinformationsstrategie mit ziemlicher Sicherheit dazu bei, dass auf dem Kontinent Jahr für Jahr Zehntausende von vermeidbaren Todesfällen in Zusammenhang mit HIV zu verzeichnen waren.

Es ist davon auszugehen, dass ein vergleichbares Risiko auch jetzt besteht. Angesichts der weltweiten Impfskepsis sowie Abneigung gegen andere Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens gegen Corona, kann durch Versuche, Informationen über den Ursprung des Virus zu manipulieren, großer Schaden angerichtet werden – auch in China und insbesondere in Russland, wo die Impfstoffskepsis der Bevölkerung zu einer tödlichen neuen Infektionswelle beigetragen hat. Und genau darin liegt das Problem bei groß angelegten Desinformationskampagnen, gerade im digitalen Zeitalter: Wie ein Virus können Informationen nicht mehr kontrolliert werden, sobald sie die Bevölkerung erreicht haben. Und wenn sie sich unter den Menschen verbreiten, besteht die Gefahr völlig unvorhergesehener Mutationen.

Peking sollte sich diese Gefahren zu Herzen nehmen – wenn schon nicht, damit die Welt endlich die Coronapandemie überwinden kann, dann zumindest um seiner eigenen Bürger willen.

von Bret Schafer

Bret Schafer ist ein Fellow bei der Alliance for Securing Democracy des German Marshall Fund und beschäftigt sich dort mit dem Thema Desinformation in den Medien.

Dieser Artikel war zuerst am 9. Juli 2021 in englischer Sprache im Magazin „ForeignPolicy.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern den Mitgliedern und Partnern von IPPEN.MEDIA zur Verfügung. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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