Syrien-Konflikt: Clinton attackiert Russland

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Schwere Vorwürfe: US-Außenministerin Hillary Clinton sieht Russland mitverantwortlich für einen möglichen Bürgerkrieg in Syrien.

Kopenhagen - Schwere Vorwürfe: US-Außenministerin Hillary Clinton sieht Russland mitverantwortlich für einen möglichen Bürgerkrieg in Syrien.

Zum Auftakt eines Dänemark-Besuches sagte sie am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau in Kopenhagen: “Russland erklärt, dass man keinen Bürgerkrieg in Syrien wünscht. Ich sage ihnen, dass ihre Politik zu einem Bürgerkrieg beitragen wird.“

Clinton verwies auf den Widerstand Russlands und Chinas im UN-Sicherheitsrat gegen ein mögliches Eingreifen der Vereinten Nationen zur Beendigung des Blutvergießens in Syrien. “Hauptsächlich kommt der Widerstand aus Russland“, meinte die US-Ministerin weiter.

Syrien: So wütet Assad gegen sein eigenes Volk

In Syrien geht die blutige Unterdrückung der Opposition weiter. Neue Gräueltaten des Regimes von Präsident Baschar al-Assad werden aus Homs gemeldet. Diese Bilder sind in den vergangenen Tagen in Homs entstanden. Sie dokumentieren das Leid der Oppositionellen. © AP
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Angesichts der Uneinigkeit der Großmächte hält die Clinton ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft in Syrien für “schwierig“ - anders als zuvor in Libyen. Sie sprach von einem Dilemma im Hinblick darauf, “wie man eingreift, ohne dass das mehr Menschenleben kostet und mehr Leid auslöst. Das Abschlachten unschuldiger Menschen muss gestoppt werden, aber Russland und China machen das sehr schwer für uns.“

Clinton startete in der dänischen Hauptstadt eine Skandinavien-Rundreise, die sie zum Wochenende auch nach Norwegen und Schweden führt. Danach besucht die US-Ministerin die Kaukasus-Staaten Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Den Abschluss von Clintons Europareise bildet eine Visite in der Türkei.

dpa

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