Computerpanne bei Wahl in der Schweiz

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Journalisten sitzen in der Schweiz vor einem PC mit den ersten Hochrechnungen der Parlamentswahlen

Bern - Eine Computerpanne im Kanton Waadt behindert die Parlamentswahlen in der Schweiz. Die letzten Hochrechnungen verheißen jedoch nichts Gutes für die aktuelle Regierung.

Die offiziellen Endergebnisse der Parlamentswahlen in der Schweiz lassen wegen einer Computerpanne im Kanton Waadt länger auf sich warten als geplant. Ursprünglich sollten die Ergebnisse bereits in der Nacht zum Montag bekanntgegeben werden.

Nach letzten Hochrechnungen des Schweizer Fernsehens verloren alle etablierten Parteien Stimmen. Damit stoppten die Wähler erstmals den Höhenflug der national-konservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die im Wahlkampf wieder gegen Ausländer Stimmung gemacht hatte. Die SVP verlor zwar 3,6 Prozentpunkten, bleibt aber mit rund 25,3 Prozent die stärkste Partei der Schweiz.

Dagegen gewannen zwei neue Gruppierungen in der politischen Mitte kräftig Stimmen. Die rechts von den Grünen stehenden Grünliberalen bekamen 5,3 Prozent und die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) 5,2 Prozent.

dpa

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