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BayernLB-Ausschuss: Scharfe Kritik an Bernhard Pohl (FW)

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In der Kritik: Bernhard Pohl (Freie Wähler). © dpa

München - Die CSU hat Äußerungen des Freie Wähler-Mitglieds Bernhard Pohl im BayernLB-Untersuchungsausschuss scharf kritisiert. Was Pohl vorgeworfen wird:

“Jemand wie Herr Pohl, der zum Schlachten, also zur Vernichtung von Menschen aufruft, kann einem Gremium, das objektive Aufklärungsarbeit leistet, nicht mehr zugemutet werden“, forderte der CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König am Dienstag in München.

Pohl habe gesagt, die CSU müsse sich überlegen, ob sie Erwin Huber oder Georg Fahrenschon schlachten wolle. Ex-CSU-Chef Huber war Finanzminister, Fahrenschon ist aktiv im Amt. Die Opposition im Landtag will, dass CSU-Spitzenpolitiker in ihrer Eigenschaft als Verwaltungsräte der BayernLB zur Verantwortung gezogen werden.

Im Untersuchungsausschuss wurde am Dienstag die Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt. Die Aussage von Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU) verzögerte sich durch die Befragung des früheren Personalratsvorsitzenden der BayernLB, Diethard Irrgang, und des Ex- Verwaltungsrats Hansjörg Christmann um mehrere Stunden. Müller, die als frühere Wirtschaftsministerin im Verwaltungsrat der BayernLB saß, soll erklären, ob und inwieweit sie in den desaströsen Kauf der maroden Bank Hypo Alpe Adria (HGAA) im Jahr 2007 involviert war. Das Geschäft bescherte dem Freistaat am Ende Verluste von mehr als 3,7 Milliarden Euro.

dpa

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