CSU-Spitzenpolitiker nehmen an Mahnwache der Muslime teil

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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer

München - Mehrere CSU-Politiker nehmen an diesem Dienstagabend an einer Mahnwache der Muslime für Toleranz und Weltoffenheit in Berlin teil.

Parteichef Horst Seehofer sagte am Montag, für die CSU seien Generalsekretär Andreas Scheuer, Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt und die drei CSU-Bundesminister dabei. Auch viele weitere Bundesminister, Partei- und Fraktionsspitzen wollen kommen. Sie schließen sich einer Mahnwache des Zentralrats der Muslime um 18 Uhr an.

Der bayerische Ministerpräsident sprach sich dagegen aus, von den deutschen Muslimen einen herausgehobenen Beitrag zur Abgrenzung gegen den Terror zu verlangen. „Ich glaube, die Aufgabe ist eine gemeinsame: Gegen Polarisierungen, gegen Fanatismus, gegen Radikalisierungen zu sein“, sagte Seehofer. „Ich bin jetzt dagegen, dass wir einzelnen Gruppen eine besondere Verantwortung zuweisen.“ Er sei sehr dankbar, dass die Vertreter der Muslime sich gerade in Bayern sehr früh nach den Terroranschlägen in Paris klar distanziert hätten.

Seehofer forderte die Organisatoren der islamkritischen Pegida-Kundgebungen erneut auf, die Demonstrationen auszusetzen. „Wir haben unzweifelhaft durch diese schrecklichen Ereignisse in Paris eine neue Situation“, sagte der CSU-Chef. „Ich denke, in einer solchen Nähe zu diesen Ereignissen ist es schon angebracht, dass die Verantwortlichen von Pegida jetzt jedenfalls für einige Zeit ihre Demonstrationen aussetzen.“

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