Generalsekretär wirbt für Integration

CSU will sich stärker um Flüchtlinge kümmern

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CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer.

Berlin/München - Generalsekretär Andreas Scheuer wirbt für mehr Integration in Bayern. Die CSU wolle sich deshalb stärker um Flüchtlinge, Zuwanderer aus EU-Staaten und um Zuagroaste kümmern.

Die CSU will sich in Bayern mehr um die Eingliederung von Ausländern, aber auch von Zugezogenen aus anderen Bundesländern kümmern. Generalsekretär Andreas Scheuer sagte der „Berliner Zeitung“ (Samstag), die Christsozialen würden sich künftig stärker um das Thema Integration kümmern - und dabei gehe es um Flüchtlinge, Zuwanderer aus EU-Staaten und um Zugezogene aus Deutschland.

Scheuer sagte, die innerdeutsche Wanderungsbewegung in den Freistaat gleiche einer „Abstimmung mit dem Umzugswagen“. Die CSU sei eine Partei für alle, „ob sie aus Bayern, aus Thüringen, Niedersachsen oder aus Bosnien kommen“, meinte Scheuer. „Unser Image ist nur ein anderes.“

Scheuer ist damit binnen weniger Tage der zweite CSU-Politiker, der eine Änderung der Ausländerpolitik der Christsozialen andeutet. Zuvor hatte sich der bayerische Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer für eine Abschaffung der Residenzpflicht für Asylbewerber ausgesprochen. Bislang dürfen die Flüchtlinge den Regierungsbezirk, in dem sie untergebracht sind, ohne Genehmigung nicht verlassen. Damit setzte sich Neumeyer von der offiziellen Linie ab, die in CSU und Staatsregierung bisher galt.

dpa

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