Deutsche Botschaft in Khartum bleibt geschlossen

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In Karthum haben wütende Demonstranten vor einigen Tagen die deutsche Botschaft gestürmt und angezündet.

Berlin - Angesichts der Veröffentlichung von neuen Mohammed-Karikaturen in Frankreich wird Deutschland seine Botschaft im Sudan weiter geschlossen lassen.

Dies kündigte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) am Mittwoch in Berlin an. Die Sicherheitsmaßnahmen für andere deutsche Auslandsvertretungen seien erhöht worden. Über Details wollte Westerwelle keine Auskunft geben. Frankreich hat angekündigt, Botschaften und andere Einrichtungen in insgesamt 20 vor allem islamischen Ländern geschlossen zu lassen.

Sudan: Demonstranten zünden deutsche Botschaft an

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Westerwelle mahnte zugleich, auf religiöse Gefühle in der islamischen Welt Rücksicht zu nehmen. „Ich rufe alle auf, gerade auch solche, die sich auf ihre Meinungsfreiheit zu Recht berufen, auch verantwortlich zu handeln. Nicht der ist der größere Freigeist, der jetzt auch noch absichtlich und mit erkennbarer Wirkung Öl ins Feuer gießen will.“

dpa

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