Dobrindt bezeichnet OB Ude als realitätsfern

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Generalsekretär Alexander Dobrindt hat den Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude als realitätsfern.

München - -Generalsekretär Alexander Dobrindt hat den Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude im Zusammenhang mit der bayerischen Landtagswahl 2013 und seinen Äußerungen zur Wirtschaftspolitik als realitätsfern.

Die Kritik der CSU an einer möglichen SPD-Spitzenkandidatur des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude bei der bayerischen Landtagswahl 2013 reißt nicht ab. “Was ich von Christian Ude gehört habe, hat mit der Realität in Bayern sehr wenig zu tun“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der Zeitung “Welt am Sonntag“ (21. August) mit Blick auf dessen Äußerungen zur bayerischen Wirtschaftspolitik.

“Wenn er die bayerische Privatisierungspolitik kritisiert, verschweigt er, dass dadurch mit der Hightech-Offensive vier Milliarden Euro in Zukunftsprojekte investiert wurden und Bayern an die Spitze in Deutschland gekommen ist“, bemängelte Dobrindt. Gerade München haben enorm von den Privatisierungserlösen profitiert, etwa bei den Universitäten oder internationalen Ansiedlungen.

Ude (63) hatte vor wenigen Tagen erklärt, dass für ihn nach seinem altersbedingten Ausscheiden als Oberbürgermeister in München eine Spitzenkandidatur bei der kommenden Landtagswahl denkbar sei. Die Bayern-SPD will noch dieses Jahr über die Personalie entscheiden.

Der Münchner CSU-Vorsitzende und Kultusminister Ludwig Spaenle hatte Ude zuvor in der “Welt“ einen eigentümlichen politischen Stil vorgeworfen, da dieser konkrete Bedingungen an eine Kandidatur knüpft. Die sei “ein Stück weit unanständig“, kritisierte Spaenle.

dpa

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