Dobrindt: Verschuldete Staaten müssen sich selbst helfen

+
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt

Berlin - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat sich in der Phoenix-Sendung "Unter den Linden" gegen die Einführung von Eurobonds ausgesprochen: "Es gibt Hilfe zur Selbsthilfe, aber es gibt keine bedingungslose Unterstützung", so Dobrindt.

Verschuldete Staaten müssten sich selbst um die Bekämpfung ihrer Probleme kümmern. Eine deutsche Steuerfinanzierung könne er nicht tolerieren. Auch die Schaffung weiterer europäischer Institutionen oder einen gemeinsamen Finanzminister lehnt Dobrindt ab. Mit Blick auf die Schuldenkrise Griechenlands, sagte Dobrindt: "Wenn ein Land nicht willens ist zu sparen, dann muss es auch bereits sein, aus der Euro-Zone auszusteigen."

Dobrindt (CSU) gegen Eurobonds: Verschuldete Staaten müssen sich selbst helfen

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Dietmar Bartsch, kündigte für die Bundestagsentscheidung zum Euro-Rettungsschirm eine geschlossene Ablehnung seiner Fraktion an. Eine Zustimmung sei höchsten in Verbindung mit der Einführung einer Finanzmarktregulierung, einer Finanztransaktionssteuer und einer Bankenabgabe denkbar. "Wir brauchen eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik", so Bartsch weiter.

mm/tz

Auch interessant

Meistgelesen

Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab

Kommentare