Dobrindt: "Vor Demokratie flüchtet man nicht" 

München - Die CSU lehnt eine Aufnahme tunesischer Bootsflüchtlinge in Deutschland strikt ab. Dies komme “überhaupt nicht infrage“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt am Mittwoch.

“Hier geht es nicht um die Gewährung von politischem Asyl, sondern um die Verhinderung von illegaler Einwanderung.“ In Tunesien finde derzeit die Demokratisierung statt. “Vor Demokratie flüchtet man nicht.“ Dobrindt warf SPD und Grünen vor, ihre Überlegungen zur Aufnahme tunesischer Flüchtlinge in Deutschland seien “eine gefährliche Einladung zum massenhaften Asylmissbrauch“.

Die CSU werde nicht zulassen, “dass SPD und Grüne die strikte deutsche Asylpolitik aufweichen und damit illegaler Einwanderung Vorschub leisten“.

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dpa

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