CSU-Generalsekretär will Affäre ausräumen

Dobrindt: "Hätte Strepp den Anruf untersagt"

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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt will die Affäre um den CSU-Anruf beim ZDF in einem Gespräch ausräumen.

München - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat sich deutlich vom Anruf seines inzwischen zurückgetretenen Pressesprechers Hans Michael Strepp beim ZDF distanziert.

"Ich habe Herrn Strepp keine Anweisung gegeben. Herr Strepp hatte von niemandem eine Anweisung - das hat er selbst auch schon deutlich gemacht", sagte Dobrindt dem Münchner Merkur (Samstagsausgabe). Strepp habe eigenständig gehandelt. "Ich habe erst im Nachhinein davon erfahren. Ich hätte einen solchen Anruf auch nicht geduldet und ihn untersagt, wenn ich die Gelegenheit dazu gehabt hätte."

Allerdings legt Dobrindt Wert auf die Tatsache, dass es noch immer "keine übereinstimmende Beurteilung des Telefonats" gebe und kündigte an: "Wir wollen in einem Gespräch mit dem ZDF versuchen, das zu klären. Spätestens in den Gremien wird das ein Thema sein. Es wäre schön, wenn wir zu einer gemeinsamen Beurteilung des Gesprächs finden würden."

"Die Unabhängigkeit der Presse ist ein hohes Gut, auf das wir höchsten Wert legen", betonte Dobrindt. "Beeinflussung von Medien ist nicht unser Stil und findet bei uns nicht statt."

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