Einigung: Aigner wird CSU-Bezirksvorsitzende

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Ilse Aigner wird ab Mitte März die Führung des CSU-Bezirksverbands Oberbayern übernehmen

München - Die CSU hat nach der Wahl von Staatskanzleichef Siegfried Schneider zum designierten Präsidenten der Landesmedienzentrale weitere Personalentscheidungen getroffen.

Bundesagrarministerin Ilse Aigner wird ab Mitte März die Führung des CSU-Bezirksverbands Oberbayern übernehmen. Das berichtet der Münchner Merkur unter Berufung auf Teilnehmer einer Vorstandssitzung am Freitagnachmittag.

Der als potenzieller Gegenkandidat gehandelte bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon schlug sie in der Sitzung als künftige Vorsitzende vor und verzichtet auf eine Gegenkandidatur. Aigner wird das Amt von Schneider zunächst kommissarisch übernehmen, im Sommer folgt die reguläre Wahl auf einem Bezirksparteitag.

Unterdessen hat sich nach Informationen der Zeitung die Fraktionsspitze im Landtag auf die Wahl der Altöttinger Abgeordneten Ingrid Heckner zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden geeignigt. Der Posten wird Mitte März im Zuge der Kabinettsumbildung frei. Heckner sagte der Zeitung: „Ich werde mich dieser Aufgabe stellen, wenn die Fraktion mich an dieser Stelle haben will.“

Der ebenfalls als Fraktionsvize gehandelte Bernd Sibler verzichtet auf eine Kampfkandidatur. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion wird der oberfränkische Abgeordnete Alexander König.

mm

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