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Einlassverbot für Flüchtlinge: Freiburger Disco rudert zurück

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Freiburg - Nach der hitzigen Debatte über ein Clubverbot für Flüchtlinge in Freiburg ist die Diskothek White Rabbit zurückgerudert.

Die Regel sei nie ernsthaft durchgesetzt worden und ohnehin inzwischen außer Kraft gesetzt, hieß es am Dienstag auf der Facebook-Seite des Freiburger Clubs. 

"Die Vorfälle im White Rabbit über mehrere Monate hinweg passieren vermutlich so in jeder Großraumdisko in Deutschland an einem Wochenende, begangen von deutschen Mitbürgern. Niemand schreibt etwas darüber", heißt es weiter. 

Man werde sich nicht von Rechtspopulisten instrumentalisieren lassen. "Wir laden Flüchtlinge einmal die Woche ein, um uns vorzustellen und welche Prinzipien wir haben. Prinzipien, die für alle unsere Gäste gleichermaßen gelten. Die Flüchtlinge können uns fragen, wenn Sie das Verhalten unserer anderen Gäste nicht verstehen. Es ist ein Austausch, der hoffentlich beiden Seiten etwas bringt. Bisher war das Feedback darauf sehr positiv. Darauf wollen wir aufbauen und unser Konzept weiterentwickeln."

Die „Badischen Zeitung“ hatte berichtet, dass Discobetreiber in der Stadt entschieden haben, Flüchtlingen den Zugang zu erschweren oder zu verbieten. Als Gründe nannten sie sexuelle Übergriffe und andere Straftaten. Der Polizei ist den Angaben zufolge aber keine massenhafte Zunahme solcher Delikte bekannt. 

Die Stadt bereitet für Donnerstag einen Runden Tisch zu dem Thema vor, das zu einer bundesweiten Debatte über möglichen Rassismus an Discotüren geführt hat.

dpa

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