Erinnerung an Unterzeichnung des 2+4-Vertrags vor 25 Jahren

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Das Original des 2+4 Vertrages zur deutschen Einheit liegt im Auswärtigen Amt in Berlin in einer Vitrine. Foto: Tim Brakemeier

Berlin (dpa) - Mit einer Gedenkveranstaltung im Auswärtigen Amt wird heute in Berlin an die Unterzeichnung des 2+4-Vertrags zur deutschen Einheit vor 25 Jahren erinnert.

Das Abkommen zwischen den beiden damals noch geteilten deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs war Grundlage dafür, dass Deutschland im Oktober 1990 vereinigt werden konnte. Unterzeichnet wurde es am 12. September 1990 in Moskau.

An der Feierstunde nehmen auch der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP), der kurzzeitige DDR-Außenminister Markus Meckel und Frankreichs damaliger Außenminister Roland Dumas teil.

In dem Vertrag wurde unter anderem geregelt, dass die Bundesrepublik keine Gebietsansprüche mehr erhebt, auf den Besitz von atomaren, biologischen und chemischen Waffen verzichtet und die Bundeswehr auf höchstens noch 370 000 Soldaten reduziert. Im Gegenzug bekam Deutschland die volle Souveränität zurück.

2+4-Vertrag

Chronik zum 2+4-Vertrag

"Deutsche Geschichten" zum 2+4-Vertrag

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