Erste A400M-Flieger nur eingeschränkt einsetzbar

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Ende November wird das erste A400M-Exemplar an die Bundeswehr übergeben. Foto: Lukas Schulze

Berlin (dpa) - Das neue Bundeswehr-Transportflugzeug A400M wird zunächst nur eingeschränkt einsetzbar sein. Zu dieser schon länger bekannten Tatsache sind neue Details bekanntgeworden.

So werden die ersten Maschinen, deren Auslieferung in den nächsten Wochen beginnen soll, Soldaten und Material nicht aus der Luft absetzen können. Zu längeren Flügen und Landungen auf unbefestigten Pisten werden sie nur eingeschränkt fähig sein. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte entsprechende Informationen von "Spiegel Online".

Er widersprach aber der Darstellung, dass auch das Fehlen des Schutzsystems gegen Angriffe mit Boden-Luft-Raketen ein Mangel sei. Es seien von Anfang an zwei verschiedene Auslieferungsvarianten der Maschine bestellt gewesen: eine sogenannte logistische Variante ohne Raketenschutzsystem, zu der die ersten Maschinen gehören, und eine geschützte Variante, die ohnehin erst für 2016 bestellt sei.

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