Ex-Finanzminister Eichel kritisiert Griechenland-Pläne

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Hans Eichel, ehemaliger SPD-Finanzminister, kritisiert die Griechenlandpläne der Bundesregierung

Hamburg - Der ehemalige Finanzminister Hans Eichel hält den Vorschlag der Bundesregierung bezüglich der Griechenland-Pläne für unsinnig und spricht sich einen anderen Vorschlag aus.

Der ehemalige Finanzminister Hans Eichel (SPD) lehnt den Vorschlag der Bundesregierung, die Banken freiwillig an der Sanierung der griechischen Staatsfinanzen zu beteiligen, für unsinnig. Dem Radiosender NDR Info sagte der SPD-Politiker, die Geldinstitute würden sich dann faktisch nicht einbringen. Die Regierung solle sich vielmehr für eine Finanzmarkt-Transaktionssteuer einsetzen. “Dafür muss man kämpfen und das muss man machen“, sagte Eichel, wie der Sender am Sonntag mitteilte.

Die Diskussion, ob die Europäische Union den Griechen weiterhin helfen sollte, bezeichnete Eichel als dumm. Eine Pleite Griechenlands könnte eine Kettenreaktion in der EU auslösen. Um die griechische Wirtschaft anzukurbeln, plädierte Eichel für ein Investitionsprogramm. Es sei wichtig, dass die Griechen eine Perspektive hätten.

dapd

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