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Euro-Krise: Ex-Kanzler Schmidt attackiert Politik

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Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt hat der Politik Handlungsunfähigkeit in der Euro-Schuldenkrise vorgeworfen.

Frankfurt - Alt-Kanzler Helmut Schmidt hat der Politik Handlungsunfähigkeit in der Euro-Schuldenkrise vorgeworfen. Die politischen Spitzen Europas hätten sich dagegen unfähig gezeigt, die Krise einzudämmen.

“Allein das EZB-Direktorium unter Leitung von Trichet hat sich in der Finanz- und Schuldenkrise als handlungsfähig erwiesen“, sagte Schmidt am Mittwoch. Er sprach bei einem Festakt zur Verabschiedung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in Frankfurt.

Trichet, der nach acht Jahren an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) Ende Oktober turnusgemäß abtritt, war zuletzt vor allem in Deutschland in die Kritik geraten. Der Kauf von Staatsanleihen pleitebedrohter Euroländer durch die EZB ist umstritten.

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Bundespräsident Christian Wulff hatte kritisiert, die Notenbank gehe mit den Aufkäufen weit über ihr Mandat hinaus. Ex-Bundesbankpräsident Axel Weber war im Streit um das EZB-Krisenmanagement zurückgetreten.

Zu der Veranstaltung in der Alten Oper wurden unter anderem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker und Trichets Nachfolger Mario Draghi erwartet.

Schuldenkrise im Euroland: So fing alles an

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

dpa

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