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Ex-Ministerin Müller im BayernLB-Ausschuss: "Keine Probleme"

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Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU) steht am Dienstag im bayerischen Landtag in München vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss wegen der Milliardenverluste der Bank. © dpa

München - Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU) hat laut eigener Aussage erst in ihrer letzten Sitzung als BayernLB-Verwaltungsrätin von den Problemen um die marode Kärntner Bank Hypo Alpe Adria (HGAA) erfahren.

Das sagte sie vor dem BayernLB-Untersuchungsausschuss des Landtags, der seine Zeugenvernehmungen um die Aufklärung des desaströsen Kaufs der HGAA im Jahr 2007 am Dienstag in München fortsetzte.

“Der Vorstand hat uns berichtet, dass es keine Probleme bei der Einbindung der HGAA in die bayerische Struktur gibt“, sagte Müller aus. An Problemerörterungen im Verwaltungsrat zur HGAA könne sie sich aus ihrer Amtszeit nicht erinnern.

Müller saß als damalige Wirtschaftsministerin von Oktober 2007 bis Oktober 2008 im Verwaltungsrat der BayernLB. Vor dem Ausschuss betonte sie, sowohl zum Kauf als auch zum Verkauf der HGAA keine eigenen Erkenntnisse beisteuern zu können. Der Schwerpunkt damals habe vielmehr auf der weltweiten Finanzmarktkrise samt Auswirkungen auf die Landesbank gelegen, aber nicht im Zusammenhang mit der HGAA. Das Geschäft bescherte dem Freistaat am Ende Verluste von mehr als 3,7 Milliarden Euro.

lby

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