Ex-Muslime loben Innenminister Friedrich

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Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, lobt Innenminster Hans-Peter Friedrich für seine Islamäußerungen.

Leipzig - Innenminister Hans-Peter Friedrich hat für seine Islam-Äußerungen massive Kritik einstecken müssen. Jetzt bekommt er Rückendeckung vom Zentralrat der Ex-Muslime:

Der Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland hat Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wegen seiner Islam-Aussage gelobt. “Endlich hat ein deutscher Politiker mal den Mut, klar zu sagen, dass der Islam mit einer aufgeklärten, demokratischen Kultur wie in Deutschland unvereinbar ist. Wir brauchen mehr Politiker, die den aggressiven Islam nicht länger hilflos verharmlosen“, sagte Zentralrats-Vorsitzende Mina Ahadi der “Leipziger Volkszeitung“ (Samstagausgabe).

Religion sollte generell in Deutschland Privatsache bleiben. “Wir brauchen keine religiös beeinflussten Gesetze in Deutschland. Die Trennung von Kirche und Staat ist im Grundgesetz festgeschrieben. Dies gilt selbstverständlich auch für den Islam“, sagte Ahadi weiter. Seit Jahren versuche eine zunehmend aggressive islamische Bewegung in Europa Fuß zu fassen. “Hier geht es nicht mehr nur um Religion, sondern um ganz klare menschenverachtende und besonders frauenfeindliche Politik.“

Der neue Innenminister Friedrich hatte am Donnerstag wenige Stunden nach seiner Ernennung dem Satz von Bundespräsident Christian Wulff widersprochen, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Dies lasse sich “aus der Historie nirgends belegen“, sagte der CSU-Politiker.

dapd

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