Merkel betont Bedeutung eines stabilen Währungssystems

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU)

Berlin - Nachhaltiges weltweites Wirtschaftswachstum kann es nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nur mit einem stabilen Währungssystem geben.

“Das internationale Währungssystem und seine Stabilität sind natürlich von größter Bedeutung für eine vernünftige Weltwirtschaftsentwicklung“, sagte Merkel nach einem Treffen mit Spitzenvertretern großer internationaler Finanzinstitutionen am Donnerstag in Berlin.

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Derzeit gebe es im globalen Währungssystem keinen Mechanismus, mit dem Ungleichgewichte automatisch korrigiert werden könnten, sagte Merkel. Nun gehe es darum, ein Rahmenwerk zum Umgang mit Kapitalströmen zu erarbeiten. Bei dem Gespräch im Kanzleramt sei man sich einig gewesen, dass Kapitalverkehrskontrollen nur ein letztes Mittel sein sollten. Zunächst solle versucht werden, dass sich der Kapitalverkehr frei entwickeln könne.

Merkel hatte mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, und Weltbank-Präsident Robert Zoellick über die Zukunft des Währungssystems beraten. An dem Treffen nahmen auch OECD-Generalsekretär Ángel Gurria, die Finanzminister Frankreichs und Mexikos, sowie der Wirtschafts-Nobelpreisträger von 1999, Robert Mundell, teil. Ziel sind Vorschläge für das Treffen der G20-Staaten der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 3. und 4. November in Cannes.

dpa

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