USA fordern Bürger zum Verlassen Syriens auf

Washington/Damaskus - Angesichts der schweren Unruhen hat das US-Außenministerium alle Amerikaner zum Verlassen Syriens aufgefordert. Die US-Bürger sollten ausreisen, solange es noch kommerzielle Flüge gebe.

Syrische Truppen sollen in den Vorstädten von Damaskus und in anderen Orten des Landes erneut mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen haben. Mindestens zehn Menschen starben nach Angaben von Regimegegnern, fünf von ihnen im Vorort Arbain bei Damaskus. In der Hauptstadt sowie in der südlichen Provinz Daraa und in der zentralen Stadt Homs gingen nach dem Freitagsgebet Zehntausende auf die Straße, um gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad zu demonstrieren. Aktivisten hatten im Internet unter dem Motto “Freitag mit Gott an unserer Seite“ zu Kundgebungen aufgerufen. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte das Vorgehen der syrischen Regierung verurteilt. “Wir sehen diese Woche, wie das Assad-Regime die Gewalt gegen sein Volk fortsetzt und intensiviert“, erklärte sie am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Die Führung in Damaskus machte sie für die Tötung von rund 2000 Menschen seit dem Ausbruch der Proteste vor viereinhalb Monaten verantwortlich.

dpa

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