SPD fordert EU-Steuer für Wiederaufbau der Krisenländer

Frankfurt - Der wirtschaftliche Wiederaufbau der Schuldenstaaten Europas muss nach Meinung der SPD mit massiven öffentlichen Investitionen unterstützt werden. Der Vorschlag: eine neue Steuer.

“Reine Ausgabenbegrenzung schafft kein Wachstum“, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier der “Frankfurter Rundschau“ (Samstagausgabe). Allerdings glaube er nicht, dass man für ein Wiederaufbauprogramm “noch einmal mit der Sammelbüchse durch die Mitgliedsstaaten der EU“ gehen könne, um Geld der Steuerzahler einzusammeln.

Die Schulden-Sünder der Euro-Länder im Ranking

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Vielmehr müssten durch eine Finanztransaktionssteuer auf europäischer Ebene endlich auch die Finanzmärkte “einen substanziellen Beitrag zum Wiederaufbau der Notlagenländer leisten“. Das Aufkommen aus dieser Steuer dürfe nicht im EU-Haushalt verschwinden, sondern müsse “gezielt für Wachstumsimpulse in Krisenstaaten“ eingesetzt werden, forderte Steinmeier.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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