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François Hollande: volksnah und bescheiden 

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1 / 10Lange Zeit wurde er verspottet, wahlweise als „Niete“, „Pudding“ oder auch als „Tretbootkapitän“ belächelt. Aber nun hat der bodenständige François Hollande seine Kritiker zum Schweigen gebracht. © dpa
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2 / 10Der Sozialist ist Präsident von Frankreich, der zweitgrößten Wirtschaftsmacht Europas. Das Nachbarland sehnte sich offenbar nach einem seriösen Gegenentwurf zu seinem hektischen Vorgänger Nicolas Sarkozy. © dpa
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3 / 10Und Hollande hat in den Tagen vor seiner Vereidigung alles getan, um die Anfängerfehler Sarkozys zu vermeiden. © dapd
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4 / 10Hollande gibt sich nun bescheiden und volksnah und isst weiterhin Bratkartoffeln mit seiner Lebensgefährtin in der Brasserie gegenüber seiner Wohnung. © dpa
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5 / 10Nach fünf Jahren Sarkozy verkörpert er möglicherweise genau den bescheideneren Charakter, den sich die Franzosen gerade wünschen. Er versprach, das Gehalt des Präsidenten um 30 Prozent zu kürzen und mit seiner Lebensgefährtin Valérie Trierweiler möglicherweise in ihrer privaten Wohnung zu verbleiben statt in den Élysée-Palast zu ziehen. © dpa
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6 / 10Auch wenn Hollande sich gerne als einfacher Mann des Volkes präsentiert, hat er eine für Frankreich klassische Karriere gemacht: Er machte in dem noblen Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine Abitur und ging auf die elitäre Hochschule ENA, auf der viele erfolgreiche Zeitgenossen ebenfalls ihr Diplom machten. © dpa
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7 / 10Einen normalen Job hat Hollande nie angenommen - seit seinen Studienjahren übernahm er alle möglichen Posten in der Sozialistischen Partei, angefangen vom Staatssekretär über den Sprecher des Premierministers Lionel Jospin bis zum Generalsekretär. © dpa
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8 / 10Er galt immer als zuverlässiger Parteisoldat, aber eigentlich nie als der geborene Kandidat. So hatte Hollande seine Kandidatur eigentlich nur dem Zufall zu verdanken. © dpa
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9 / 10Die Sozialisten verloren im Sommer nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn (DSK) ihren aussichtsreichsten Kandidaten. Der Skandal um Strauss-Kahn wirbelte das gesamte politische Programm durcheinander. © dpa
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10 / 10Erstaunlicherweise haben die Sozialisten kaum darunter gelitten. Sie beherrschten wochenlang mit ihren Vorwahlen die Medien. Rund zwei Millionen Franzosen beteiligten sich an der Personen-Kür und wählten Hollande mit großem Abstand zu ihrem Spitzenkandidaten. © dpa

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