Valérie Trierweiler

Die Première Dame tritt wieder öffentlich auf

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Valérie Trierweiler.

Paris  - Erstmals seit Bekanntwerden der geheimen Liebesaffäre von Frankreichs Präsident François Hollande  tritt dessen Lebensgefährtin wieder öffentlich auf: Sie will eine Hilfsorganisation aktiv unterstützen.

Valérie Trierweiler  reist am Sonntag nach Indien, um die Hilfsorganisation "Aktion gegen den Hunger" zu unterstützen, wie am Freitag aus ihrem Umfeld verlautete. Trierweiler distanzierte sich derweil von ihrer Anwältin, die gesagt hatte, ihre Mandantin wünsche sich eine "möglichst würdige" Lösung ihrer Beziehungsprobleme.

Trierweiler reist nach Mumbai

Trierweiler werde für zwei Tage nach Mumbai reisen, verlautete aus ihrem Umfeld. Die Kosten der schon seit längerem geplanten Reise werden nach Angaben von "Aktion gegen den Hunger" von privaten Partnern der Nichtregierungsorganisation getragen. Die 48-jährige Journalistin setzt sich als Frankreichs Première Dame für wohltätige Zwecke ein. Unter anderem ist sie Botschafterin der Hilfsorganisation France Libertés.

Nach der Enthüllung von Hollandes Liebesaffäre mit der Schauspielerin Julie Gayet durch das People-Magazin "Closer" vor zwei Wochen war Trierweiler tagelang wegen eines Schwächezustandes im Krankenhaus. Sie verließ die Klinik am vergangenen Samstag, seitdem erholt sie sich in der Präsidenten-Residenz La Lanterne in der Nähe des Schlosses von Versailles.

Hollande vom Papst empfangen

Hollande, der am Freitag von Papst Franziskus in Rom empfangen wurde, hat die Liebschaft mit Gayet nicht bestritten. Bei einer großen Pressekonferenz Mitte Januar räumte er Beziehungsprobleme ein, wollte sich aber nicht weiter zu seinem Privatleben äußern. Er beantwortete auch nicht die Frage, ob Trierweiler immer noch die Première Dame Frankreichs sei. Hollande will dies aber bis zu einer USA-Reise am 11. Februar klarstellen.

Trierweilers Anwältin Frédérique Giffard sagte am Donnerstagabend der konservativen Zeitung "Le Figaro", ihre Mandantin und der Präsident würden über die Situation "nachdenken". Trierweiler sei bewusst, dass eine "Klärung der Angelegenheit" nötig sei: "Sie wünscht sich wirklich, dass diese ganze Angelegenheit sich klärt, damit es eine möglichst würdige Lösung gibt."

Trierweiler wies die Äußerungen Giffards nach Angaben ihres Umfeldes zurück. Die Anwältin habe sich "ohne Einverständnis und ohne Auftrag" von Trierweiler geäußert. Bereits am Vorabend hatte Trierweilers Bürochef Patrice Biancone der Nachrichtenagentur AFP gesagt, er allein sei befugt, im Namen der Première Dame zu sprechen.

AFP

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