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„Freedom Day“ 2021: So positioniert sich Hamburg

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Eine Teilnehmerin einer Demonstration der „Querdenken“-Bewegung gegen die Anti-Corona-Maßnahmen hält bei einer Kundgebung ein Schild mit der Aufschrift „Freiheit!!!“
Wird es in Deutschland auch bald einen „Freedom Day“ 2021 geben? (Symbolbild) © Armin Weigel/dpa

Großbritannien als Vorbild: In Deutschland ist nun ebenfalls die Debatte um einen „Freedom Day“ im Oktober 2021 in Deutschland entbrannt. Hamburg legt sich fest.

Hamburg – Es ist der Tag, an dem alle Corona-Beschränkungen und -Regeln* aufgehoben werden sollen. Der sogenannte „Freedom Day“, übersetzt „Tag der Freiheit“, wurde in Großbritannien bereits Mitte Juli ausgiebig gefeiert – denn Premierminister Boris Johnson hat zum 19. Juli 2021 die meisten Corona-Beschränkungen im Vereinigten Königreich abgeschafft. Nun ist auch in Deutschland eine Debatte zu dem Thema entbrannt. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ die deutliche Forderung eines deutschen „Freedom Days“ am 30. Oktober 2021 ausgesprochen. Was sagen die Politik und die Bürger Hamburgs* dazu?
24hamburg.de* verrät, ob in Hamburg ein „Freedom Day“ in Frage kommt.

„Es braucht jetzt eine klare Ansage der Politik: In sechs Wochen ist auch bei uns Freedom Day! Am 30. Oktober werden alle Beschränkungen aufgehoben!“, fordert Gassen gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und fährt fort: „Das gibt jedem, der will, genug Zeit, sich noch impfen zu lassen*. Meine Wette: Dann sind wir Ende Oktober bei einer Impfquote von 70 Prozent oder noch höher, weil sehr viele Menschen das Angebot dann doch schleunigst annehmen werden.“ Bremen und Niedersachsen haben sich in der Corona-Diskussion bereits positioniert: Sie lehnen einen „Freedom Day“ ab. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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