Freie-Wähler-Chef mit Vorschlag

So will Aiwanger künftig Bahn-Streiks verhindern

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Parteichef  der Freien Wähler: Hubert Aiwanger.

München - Der Parteichef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat einen Vorschlag gemacht, um künftige Streiks bei Lokführern zu verhindern. Er verweist auf die Geschichte.

Wegen der häufigen Streiks der Lokführergewerkschaft GdL fordern die Freien Wähler eine Rückkehr zum verbeamteten Lokführer mit Streikverbot. „Mein Vorschlag ist, wenigstens im Fernverkehr wieder auf Beamte zu setzen“, sagte Parteichef Hubert Aiwanger. Die Bahn sei zwar inzwischen eine Aktiengesellschaft, aber immer noch zu hundert Prozent in Staatsbesitz. Eine juristisch wasserdichte Lösung wäre möglich.

„Die zunehmenden Bahnstreiks rufen nach einer politischen Lösung“, begründete Aiwanger seine Forderung. „Mittlerweile wird die gesamte Gesellschaft in Geiselhaft genommen für die Profilierungssucht von Gewerkschaftsbossen.“ Die Schäden für die Volkswirtschaft gingen mittlerweile in die Milliardenhöhe und der Ruf der Deutschen Bahn leide massiv.

„Wenn Züge überhaupt noch rollen, dann liegt das an den älteren Lokführern, die noch verbeamtet sind“, sagte Aiwanger. Der rechtliche Hintergrund: Bis zur Umwandlung der früheren Bundesbahn in die Deutsche Bahn 1994 waren alle Lokführer Beamte.

dpa

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