Friedensgespräche: Palästinenser bleiben hart

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John Kerry zu Besuch bei Saeb Erekat

Tel Aviv - Die Palästinenser beharren trotz großen Drucks auf ihren Bedingungen für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit Israel.

„Es ist nötig, dass Israels Regierungschef (Benjamin Netanjahu) öffentlich erklärt, dass er zwei Staaten auf Grundlage der Grenzen von 1967 akzeptiert. Das muss er sagen“, zitierte die Zeitung Jerusalem Post den palästinensischen Chefunterhändler Saeb Erekat am Sonntag. Eine Rückkehr an den Verhandlungstisch sei ohne einen israelischen Siedlungsstopp nicht möglich, fügte Erekat am Rande des Weltwirtschaftsforums im jordanischen Kongresszentrum „König Hussein“ am Toten Meer hinzu.

US-Außenminister John Kerry hatte bei seinem jüngsten Nahost-Besuch Israelis und Palästinenser aufgefordert, die seit 2010 ausgesetzten Verhandlungen wieder neu zu beleben.

Auf dem Weltwirtschaftsforum wurde eine Friedensinitiative von fast 200 israelischen und palästinensischen Unternehmern vorgestellt. Unter dem Motto „Den Stillstand überwinden“ (Breaking the Impasse) wollten sie ihre Erfahrungen und ihren Einfluss nutzen, um ihre jeweiligen Regierungen für Friedensgespräche zu gewinnen. Ziel müsse ein Friedensschluss auf der Grundlage der Zwei-Staatenlösung sein, hieß es.

dpa

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