TTIP, Brexit und Co.

G20-Gipfel: Das sind die wichtigsten Ergebnisse

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Vorbei: Obama verlässt den G20-Gipfel.

Hangzhou - Im chinesischen Hangzhou trafen sich in den vergangenen Tagen Staats- und Regierungschefs zum G20-Gipfel. Dabei gab es Licht und Schatten.

Gastgeber China wollte in Hangzhou am liebsten ausschließlich Wirtschaftsthemen behandeln. Viele Staats- und Regierungschefs nutzen das G20-Treffen aber auch, um über Lösungen für weltpolitischen Krisen zu sprechen. Die wichtigsten Ergebnisse:

Konjunktur: Mit einem Aktionsplan wollen die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) die kraftlose Weltkonjunktur ankurbeln.

Keine Waffenruhe in Syrien: Enttäuschung: Die USA und Russland können kein abgestimmtes Vorgehen in Syrien vereinbaren.

Ölpreis: Saudi-Arabien und Russland wollen gemeinsam zu einer Stabilisierung der Ölpreise beitragen. Eine Förderobergrenze hat man allerdings nicht beschlossen.

Klima: Ein Hoffnungsschimmer: Am Tag vor dem Gipfelbeginn verkünden die USA und China in Hangzhou jeweils den Beitritt zum Pariser Klimaschutzabkommen. Die EU hat das Abkommen noch nicht ratifiziert.

Brexit: Keine Angst vor den Folgen des Brexit, obwohl es im im Abschlussbericht heißt: „Der Ausgang des Referendums über die britische EU-Mitgliedschaft trägt zur Unsicherheit in der globalen Wirtschaft bei.“

TTIP: Die EU will trotz kritischer Stimmen aus den eigenen Reihen weiter mit den USA über das Freihandelsabkommen TTIP verhandeln.

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