Gabriel will mit Merkel über Atomausstieg verhandeln

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Gabriel will mit Merkel über Atomausstieg verhandeln.

Hamburg - Die SPD hält sich nach Worten von Parteichef Sigmar Gabriel eine Zustimmung im Bundestag zum geplanten Atomausstieg noch offen. Der SPD-Chef fordert Verhandlungen über die Details.

“Wir werden keinem Gesetz zustimmen, das die Industrieproduktion in Deutschland und damit sichere Arbeitsplätze gefährdet“, sagte Gabriel dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel laut Vorabbericht vom Sonntag. “Und wir werden keinem Gesetz zustimmen, mit dem nur zum Schein aus der Atomenergie ausgestiegen wird.“ Gabriel forderte die Bundeskanzlerin auf, über die Details des Atomausstiegs zu verhandeln. “Wenn sie wirklich einen breiten Konsens will, dann muss sie auch das Gespräch suchen - mit der Opposition, aber auch mit den Umweltverbänden, der Industrie, den Gewerkschaften.“ Mit der größten Volkswirtschaft Europas könne man “keine parteitaktischen Spielchen treiben“.

dapd

Diese deutschen AKWs müssen sofort vom Netz

Die sieben ältesten deutschen Atomkaftwerke werden für drei Monate abgeschaltet. Bis zum 15. Juni sollen die Reaktoren umfassend auf ihre Sicherheit überprüft werden. Dabei handelt es sich um die folgenden AKWs: © dpa
Biblis A (Hessen) © dpa
Biblis B (Hessen) © dpa
Neckarwestheim 1 (Baden-Württemberg) © dpa
Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) © dpa
Isar 1 (Bayern) © dpa
Unterweser (Niedersachsen) © dpa
Philippsburg (Baden-Württemberg) © dpa

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