Mehrere Störungen bei der S-Bahn: Diese Linien und Haltestellen sind betroffen

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Gaddafis Luftwaffe soll geschlagen sein

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Die Luftwaffe von Libyens Diktator Muamar al-Gaddafi soll geschlagen sein.

Tripolis - Nach tagelangen massiven Raketen- und Bombenangriffen der internationalen Allianz ist Libyens Luftwaffe nach britischen Angaben kampfunfähig.

Mit immer neuen Luftschlägen und schärferen Sanktionen will die internationale Gemeinschaft Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi endgültig in die Knie zwingen. Obwohl das Regime einen Waffenstillstand angekündigt hatte, kamen bei neuen Angriffen von Gaddafis Truppen auf die Stadt Misurata nach Medienberichten 14 Menschen ums Leben.

Um die Nato beim Libyen-Einsatz zu entlasten, beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch, den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr auszuweiten. Bis zu 300 Soldaten sollen für Awacs-Aufklärungsflüge am Hindukusch zur Verfügung gestellt werden. Dagegen zog sich die Bundeswehr ganz aus den Nato-Verbänden im Mittelmeer zurück, weil sich die Bundesregierung nicht aktiv an einem Militäreinsatz gegen Libyen beteiligen will.

Rebellen in Libyen: Sie kämpfen gegen Gaddafi

In einem Vorort von Bengasi treten Rebellen ein Plakat von Libyens Diktator Muama al-Gaddafi mit Füßen. © AP
Rebellen fahren auf einer Straße in Bengasi in einem Wagen, auf dem ein Geschütz montiert ist. © AP
Rebellen auf einer Straße in Bengasi. © AP
Rebellen fahren auf einer Straße in Bengasi in einem Wagen, auf dem ein Geschütz montiert ist. © AP
Rebellen in Bengasi auf einem erbeuteten Panzer. © AP
Südlich von Bengasi betet ein Rebell (rechts). Vor sich auf den Boden hat er seine Waffe gelegt. Der Mann links im Bild beugt sich über das Grab seines getöteten Bruders.  © AP
Rebellen bei Bengasi. © AP
Rebellen bei Bengasi. © AP
Rebellen vor Bengasi. © AP
Rebellen bei Bengasi schützen sich gegen den Wind. © AP
Ein Rebell südlich von Bengasi. © AP
Ein Rebell betet südlich von Bengaisi nahe der Front. © AP
Ein Rebell kommt südlich von Bengasi an die Front. © AP
Ein Rebell auf Patrouille südlich von Bengasi. © AP
Ein Rebell auf Wache in einem Vorort von Bengasi. © AP
Rebellen haben südlich von Bengasi gehalten. Sie wurden von den Truppen Gaddafis mit Mörsern beschossen. © AP
Rebellen gehen südlich von Bengasi in Deckung. Sie wurden von den Truppen Gaddafis mit Mörsern beschossen. © AP
Rebellen auf einem Fahrzeug südlich von Bengasi. Sie wurden von den Truppen Gaddafis mit Mörsern beschossen. © AP
Diese Männer haben in einem Leichenschauhaus in Bengasi ein getötetes Familienmitglied identifiziert. © AP
Südlich von Bengasi sprechen Rebellen miteinander bevor sie an die Front gehen. © AP

Nach Darstellung der britischen Air Force stellt die Luftwaffe Gaddafis keine Bedrohung mehr dar. “Die libysche Luftwaffe ist keine kämpfende Kraft mehr“, sagte der Kommandeur der britischen Luftstreitkräfte, Greg Bagwell, in der BBC. Die Flugzeuge der Alliierten könnten nahezu ungestört im Luftraum über Libyen operieren und die Flugverbotszone überwachen. Die Piloten der britischen Kampfflugzeuge konzentrierten sich nun zunehmend auf die Geschehnisse am Boden. “Wir halten die libyschen Bodentruppen unter ständiger Beobachtung, und wir greifen sie an, wann immer sie Zivilisten bedrohen oder sich besiedelten Zentren nähern.“

Die internationale Militärstreitmacht ließ Gaddafi nicht zur Ruhe kommen. Innerhalb von 24 Stunden seien fast hundert Einsätze gegen Ziele des Regimes geflogen worden, sagte ein Sprecher des US-Militärs auf dem Kommandoschiff “USS Mount Whitney“ der dpa. Der Sprecher bezog sich auf die 24-Stunden-Zeitspanne seit Dienstag um Mitternacht.

Militärschlag gegen Libyen: Die Bilder

Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstoerer "USS Barry" vor der Mittelmeerkueste von Libyen abgeschossen. Bei der Operation "Odyssey Dawn" zur Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen haben britische und US-amerikanische Streitkraefte am Samstag nach eigenen Angaben rund 110 Raketen auf 20 libysche Radarstationen und Flugabwehrstellungen abgefeuert. © dpa
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstoerer "USS Barry" vor der Mittelmeerkueste von Libyen abgeschossen. © AP
Libysche Soldaten bei der Kaserne Bab al Azizia in der Hauptstadt Tripolis zeigen ein Bild von Diktator Muamar Gaddafi. © dpa
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstörer "USS Barry" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstörer "USS Barry" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © AP
Luftabwehrfeuer in der libyschen Hauptstadt Tripolis. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Kamfschiff "USS Stout" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © AP
Anhänger Gaddafis stellen sich als menschliche Schutzschilde bei der Kaserne Bab al Azizia in der Hauptstadt Tripolis auf. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Kamfschiff "USS Stout" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstoerer "USS Barry" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © AP
Aisha Gaddafi, Tochter von Libyens Diktator, wird von Gaddafi-Anhängern bei der Kaserne Bab al Azizia in der Hauptstadt Tripolis  bejubelt. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstoerer "USS Barry" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © dpa
Ein F-18 Kampfjet der NATO startet am Sonntag von der Luftwaffenbasis im italienischen Aviano. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstoerer "USS Barry" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © dpa
Ein britisches Flugzeug der Royal Airforce steigt am Sonntag von einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern auf. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird von einem US-Kampfschiff abgeschossen. © AP
Ein britischer AWACS-Aufklärer landet am Sonntag auf einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern. © AP
Ein britischer AWACS-Aufklärer landet am Sonntag auf einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern. © AP
Ein britischer AWACS-Aufklärer landet am Sonntag auf einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern.  Journalisten filmen den Landeanflug. © AP
Eine Tomahawk-Rakete wird vom Lenkwaffenzerstoerer "USS Barry" vor der Mittelmeerküste von Libyen abgeschossen. © dpa
Ein britisches C-130 Transportflugzeug startet am Sonntag auf einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern.   © AP
Ein britischer AWACS-Aufklärer landet am Sonntag auf einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern.   © AP
Ein britisches C-130 Transportflugzeug landet am Samstag auf einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern.   © AP
Ein Transportflugzeug startet am Sonntag von der NATO-Luftwaffenbasis im italienischen Aviano. © AP
Ein F-18-Kampfjet fliegt am Sonntag über der NATO-Luftwaffenbasis im italienischen Aviano. © AP
Menschen auf den Philippinen protestieren gegen die Militärschläge der NATO gegen Libyen. © dpa
Menschen auf den Philippinen zünden aus Protest gegen die Militärschläge der NATO gegen Libyen eine amerikanische Flagge an. © dpa
Libysche Regierungsvertreter tanzen am frühen Sonntagmorgen auf dem Parkplatz des Rixos Hotels Rixos in der Hauptstadt Triplois, wo sie mit internationalen Medienvertretern untergebracht sind. Zuvor waren schwere Explosionen und Luftabwehrfeuer zu hören.  © AP
Ein Tornado GR4  der Royal Airforce startet am Samstag im britischen Norfolk. © AP
Ein Tornado GR4  der Royal Airforce startet am Samstag im britischen Norfolk. © AP
Ein Tornado GR4  der Royal Airforce startet am Samstag im britischen Norfolk. © AP
Eine britische C-130 steigt am Samstag von einer Militärbasis in der Nähe der Hafenstadt Limassol in Zypern auf.  © AP
Soldaten bei der Kaserne Bab al Azizia von Diktator Muamar Gaddafi in der libyschen Hauptstadt Triplois. © AP
Ein Tornado der Royal Airforce startet auf der Luftwaffenbasis im britischen Marham. © dpa
Ein Tornado der Royal Airforce startet auf der Luftwaffenbasis im britischen Marham. © dpa
Ein Tornado der Royal Airforce startet auf der Luftwaffenbasis im britischen Marham. © dpa
Bomben werden am Sonntag zur Nato-Luftwaffenbasis im italienischen Aviano transportiert. © AP
Eine Bombe wird am Sonntag zur Nato-Luftwaffenbasis im italienischen Aviano transportiert. © AP
In der serbischen Hauptstadt Belgrad demonstrieren Menschen für Diktator Gaddafi und gegen den Nato-Militärschlag gegen Libyen. © AP
Protest gegen Gaddafi: Im belgischen Brüssel forden Menschen den libyschen Dikattor auf, das Land zu verlassen. © AP
Papst Benedikt XVI. (Mitte) hat am Sonntag in Rom alle am Konflikt in Libyen beteiligten Seiten zum Schutz der Zivilbevölkerung aufgerufen. © AP
Der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" verlässt am Sonntag seinen Heimathafen Toulon. © AP
Ein Bus brennt am Sonntag vor der libyschen Hafenstadt Bengasi. Unklar ist, wie der Bus zerstört wurde.  © AP
Ein Bus brennt am Sonntag vor der libyschen Hafenstadt Bengasi. Unklar ist, wie der Bus zerstört wurde. © AP
Libysche Rebellen jubeln vor der Hafenstadt Bengasi auf einem eroberten Panzer. © AP
Soldaten der spanischen Luftwaffe arbeiten am Sonntag auf dem italienischen Luftwaffen-Stützpunkt Decimomannu (Sardinien) an einer Rakete, die an einem F-18-Hornet-Kampfjet befestigt ist. © AP
Ein libyscher Rebell in einer Jacke der italienischen Fußball-Nationalmannschaft jubelt vor der Hafenstadt Bengasi mit einem Geschoss in der Hand. © AP
Ein Soldat in einem Sea-Hawk-Helikopter an Deck des Kampfschiffes "USS Kearsarge" im Mittelmeer. © AP
Ein Soldat in einem AV-8B-Harrier-Kampfet an Deck des Kampfschiffes "USS Kearsarge" im Mittelmeer. © AP
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa
Die internationale Militärallianz hat ihre Luftangriffe in Libyen nun auch auf den Süden des Landes ausgeweitet. Zudem wurden in der Nacht zum Donnerstag mehrere Ziele östlich der Hauptstadt Tripolis bombardiert. In weiten Teilen des Landes herrscht Ausnahmezustand. © dpa

Bei Angriffen der Militärallianz auf die Hauptstadt Tripolis wurden nach Angaben libyscher Augenzeugen neben einer Luftabwehrstellung und einem Militärgelände auch das Haus einer Familie getroffen. Mehrere Familienmitglieder seien dabei ums Leben gekommen, sagte einer der Anwohner.

Die Gegner des Regimes kommen trotz der internationalen Hilfe militärisch nicht richtig weiter. Teile der Küstenstadt Misurata fielen an das Gaddafi-loyale Militär. Bei Adschdabija, 160 Kilometer südlich von Bengasi, kam die Offensive der Rebellen ins Stocken. Wie ein Al-Dschasira-Reporter aus dem Frontgebiet berichtete, sind die Aufständischen den Gaddafi-Truppen unterlegen. Ihre Freischärler-Trupps verfügten weder über ausreichende Feuerkraft noch Kommunikationsmöglichkeiten oder die nötige militärische Organisation.

Trotz der ständigen Angriffe der internationalen Streitmacht gibt sich Gaddafi weiter siegessicher. In einer vom staatlichen Fernsehen übertragenen Rede versprach er am Dienstagabend, die Angreifer zurückzuschlagen. “Wir werden nicht aufgeben. Wir lassen uns nicht terrorisieren. Wir werden sie auf jeden Fall besiegen, auf kurz oder lang.“ Er forderte die islamischen Staaten auf, sich dem Kampf anzuschließen. “Alle muslimischen Armeen müssen sich an der Schlacht gegen die Kreuzfahrer beteiligen“.

Blutige Proteste in Libyen

Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © dpa
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © dpa
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Auch die Anhänger der Regierung gehen auf die Straße. © dpa
Unruhen Libyen
Auch die Anhänger der Regierung gehen auf die Straße. © dpa
Unruhen Libyen
Auch die Anhänger der Regierung gehen auf die Straße. © dpa
Unruhen Libyen
Auch die Anhänger der Regierung gehen auf die Straße. © dpa
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Auch die Anhänger der Regierung gehen auf die Straße. © dpa
Unruhen Libyen
Libyen steht offenbar kurz vor einem Bürgerkrieg: Die gewaltsamen Massenproteste gegen den langjährigen Staatschef Muammar al Gaddafi spitzen sich zu. © ap
Unruhen Libyen
Per Video meldete sich der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi erstmals seit Beginn der Unruhen in seinem Land zu Wort. © dpa
Die Proteste gehen über die Landesgrenzen hinaus. Exil-Libyer demonstrieren in Bonn gegen die Regierung von Staatschef Muammar al-Gaddafi. © dpa

Die Europäische Union weitete die Sanktionen gegen Libyen erneut aus. Die EU-Regierungen verhängten ein Flugverbot für sämtliche Flugzeuge aus Libyen. Zudem wurden auch offiziell alle Flüge untersagt, mit denen Waffen oder Söldner nach Libyen transportiert werden könnten. Die Guthaben der staatlichen libyschen Ölgesellschaft wurden eingefroren. Ergänzend zu UN-Sanktionen wurden auch die Vermögen der Tochterfirmen des staatlichen Ölkonzerns gesperrt.

Mit einer Seeblockade im Mittelmeer versuchte die Nato Waffenlieferungen an Libyen zu verhindern. Die 28 Mitglied-Staaten hatte sich darauf am Dienstag geeinigt. Sie stritten allerdings am Mittwoch weiter darüber, ob das Bündnis eine Flugverbotszone über Libyen überwachen soll. Die Botschafter der Nato-Staaten versuchen bereits seit Samstag, sich über die Rolle der Allianz zu einigen.

Frankreich lehnt eine Führungsrolle der Nato ab und will, dass die Kommandostruktur des Bündnisses lediglich zur Unterstützung der bereits im Einsatz stehenden “Koalition“ genutzt wird. Diese wird von Frankreich, den USA und Großbritannien geführt. Die USA wollen eine “Schlüsselrolle“ für die Nato. Andere Staaten lehnen eine Führungsrolle Frankreichs ab oder verlangen ausdrücklich eine Führung durch die Nato.

Die Aufständischen in Libyen ernannten den Ökonomen Mahmud Dschibril in Bengasi zum Chef einer provisorischen Regierung. Das berichtete der TV-Sender Al-Dschasira. Bislang hatten die Gegner von Machthaber Gaddafi diesen Schritt hinausgezögert, um nicht den Eindruck zu erwecken, das Land spalten zu wollen. Die Aufständischen streben ein einheitliches Libyen ohne Gaddafi an.

Der britische Premierminister David Cameron kündigte mehr Hilfe aus der arabischen Welt für den Einsatz der Alliierten in Libyen an. Katar habe bereits Flugzeuge geschickt, Jordanien und Kuwait würden “logistische Beiträge“ leisten, sagte Cameron in London. Weitere Unterstützung werde bald kommen. “Ich glaube, dass der Wunsch in der arabischen Welt, Menschenleben in Libyen zu retten, nicht nur unter arabischen Führern sondern auch im arabischen Volk sehr groß ist.“

dpa

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