Präsident spricht Probleme an 

Gauck beginnt Staatsbesuch in Tansania

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Mit Blumen werden Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt auf dem Flughafen in Daressalam empfangen.

Daressalam - Bundespräsident Joachim Gauck führt zum Auftakt eines fünftägigen Staatsbesuchs in Tansania politische Gespräche.

Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren trifft Gauck in der Handelsmetropole Daressalam mit Präsident Jakaya Mrisho Kikwete zusammen. Auch wenn die Menschenrechtssituation in der früheren deutschen Kolonie vergleichsweise gut sei, werde Gauck aktuelle Probleme in dem Land ansprechen, hieß es in seiner Umgebung.

So gibt es beispielsweise Konflikte zwischen den Religionsgruppen auf der dem Festland vorgelagerten Touristeninsel Sansibar. Auch die Korruption bereitet Sorgen: Ende 2014 wurden mehrere Minister und der Generalstaatsanwalt wegen Korruptionsvorwürfen entlassen.

Nach einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern besucht der Bundespräsident, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, eine protestantische Kirche. Anschließend ist ein Gespräch mit Menschenrechtlern, Schriftstellern sowie Vertretern muslimischer Gemeinden und der Jugend vorgesehen.

Das ostafrikanische Tansania ist eines der ärmsten Länder der Welt. Dennoch gilt es als politischer wie wirtschaftlicher Stabilitätsanker in der Region.

dpa

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