Israel-Besuch: So wurde Gauck empfangen 

Jerusalem - Bundespräsident Joachim Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Schimon Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden.

Peres empfing den deutschen Gast am Dienstag vor seinem Amtssitz in Jerusalem. Gemeinsam wollten beide Präsidenten dann die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchen, wo der sechs Millionen toten Juden gedacht wird, die den Vernichtungslagern der Nazis zum Opfer fielen.

In einer kurzen Ansprache sagte Gauck: “Deutschland und Israel sind enger verbunden als jemals zuvor.“ Peres betonte die “enge Freundschaft“ zwischen beiden Ländern.

Gauck, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, war am Montag in Israel eingetroffen. Im Laufe des heutigen Tages stand auch ein Treffen mit Überlebenden und Hinterbliebenen des Attentats auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen 1972 in München auf dem Programm.

Gauck zum Staatsbesuch in Israel

Bundespräsident Joachim Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Schimon Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden. © dpa
Bundespräsident Joachim Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Israel von Staatschef Schimon Peres mit militärischen Ehren begrüßt worden. © dpa
Auch Schulkinder mit Landesfähnchen hießen Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt willkommen. © dpa
Auch Schulkinder mit Landesfähnchen hießen Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt willkommen. © dpa
Der israelische Präsident Shimon Peres (links) mit Bundespräsident Joachim Gauck. © dpa
Der israelische Praesident Schimon Peres (r.) spricht am im Präsidentenpalast in Jerusalem neben Bundespraesident Joachim Gauck. © dapd
Im Beisein des israelischen Präsidenten Shimon Peres (3.v.l, hinter der Flamme) besuchte Bundespräsident Joachim Gauck (2.v.l.) am  die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, Israel. © dpa
Gauck beim Besuch der Holocaust-GedenkstätteYad Vashem in Jerusalem © dpa
Gauck beim Besuch der Holocaust-GedenkstätteYad Vashem in Jerusalem © dpa
Bundespräsident Joachim Gauck legt am Grab von Theodor Herzl in Jerusalem, Israel, einen Kranz nieder. © dpa
Gauck, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, war am Montag in Israel eingetroffen. © dpa
Gauck, der von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt begleitet wird, war am Montag in Israel eingetroffen. © dpa
Das deutsche Staatsoberhaupt hält sich zu einem mehrtägigen Besuch in Israel und den Palästinensischen Gebieten auf. © dpa
Das deutsche Staatsoberhaupt hält sich zu einem mehrtägigen Besuch in Israel und den Palästinensischen Gebieten auf. © dpa
Es ist der erste offizielle Staatsbesuch seiner Amtszeit und die erste Reise als Bundespräsident in ein außereuropäisches Land. © dpa
Es ist der erste offizielle Staatsbesuch seiner Amtszeit und die erste Reise als Bundespräsident in ein außereuropäisches Land. © dpa
Zuletzt hatte Bundespräsident Christian Wulff 2010 Israel besucht. © dpa
Zuletzt hatte Bundespräsident Christian Wulff 2010 Israel besucht. © dpa

Zum Mittagessen trifft Gauck den Schriftsteller und Friedensaktivisten David Grossman, der 2010 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden war. Auch ein Treffen mit Außenminister Avigdor Lieberman war vorgesehen.

Zum Abschluss der Reise wird Gauck am Donnerstag auch die palästinensischen Gebiete besuchen. Es ist der erste offizielle Staatsbesuch seiner Amtszeit und die erste Reise als Bundespräsident in ein außereuropäisches Land. Zuletzt hatte Bundespräsident Christian Wulff 2010 Israel besucht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Horst Seehofer erlebt Notlandung in Frankfurt - neue Details bekannt
Horst Seehofer erlebt Notlandung in Frankfurt - neue Details bekannt
TV-Star beleidigt Jungen auf Klima-Demo - „Kleiner Pisser“
TV-Star beleidigt Jungen auf Klima-Demo - „Kleiner Pisser“
Terror auf der London Bridge: Held korrigiert Narwalzahn-Gerücht - Johnson fordert härtere Strafen
Terror auf der London Bridge: Held korrigiert Narwalzahn-Gerücht - Johnson fordert härtere Strafen
GroKo-Beben: Kühnert wirft AKK in TV-Sendung Erpressung vor
GroKo-Beben: Kühnert wirft AKK in TV-Sendung Erpressung vor

Kommentare