Drohende Spekulationswelle

GBW: Aiwanger fordert Einschreiten Seehofers

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Seit dem Verkauf der GBW gibt es immer wieder Gerüchte über geplante Luxussanierungen.

Erlangen - Immer wieder gibt es Meldungen über eine drohende Spekulationswelle mit Wohnungen der Gesellschaft GBW. Nun haben die Freien Wähler Horst Seehofer zum Einschreiten aufgefordert.

FW-Chef Hubert Aiwanger appellierte am Montag bei einem Ortstermin in einer Erlanger GBW-Wohnanlage an die Mieter, sich ebenso wie die Stromtrassengegner an Seehofer zu wenden. „Seehofer muss sich persönlich um die Belange der Mieter kümmern“, sagte Aiwanger.

Bayerns größte Wohnungsgesellschaft mit mehr als 30.000 Wohnungen war vor einem Jahr von der BayernLB an ein Konsortium unter Führung des Augsburger Immobilienkonzerns Patrizia verkauft worden. Seitdem häufen sich die Meldungen und Gerüchte über geplante oder befürchtete Luxussanierungen oder Wohnungsverkäufe.

Aiwanger: Sozialcharta ist "Papiertiger"

„Man lässt hier die Mieter im Regen stehen“, klagte Aiwanger. Die von Finanzminister Markus Söder (CSU) mit ausgehandelte Sozialcharta sei „ein Papiertiger“. Die Mieter seien völlig verunsichert und wüssten nicht, wem die Häuser jetzt gehörten und wie lange sie dort noch wohnen könnten.

Aiwanger und die Freie Wähler-Fraktion trafen sich in Erlangen zu einer zweitägigen Klausur. „Es gibt so viele Themen, wir nutzen jede Gelegenheit, um aus München rauszukommen“, sagte Aiwanger.

dpa

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