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"Wie können wir Sie erreichen?"

IS-Geisel: Verzweifelter Twitter-Appell der Mutter

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Paula Kassig versucht, die Geiselnehmer ihres Sohnes via Twitter zu erreichen.

Indianapolis - Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) droht, die Geisel Peter Kassig zu enthaupten. Kassigs Mutter versucht verzweifelt, die Extremisten via Twitter zu erreichen.

Weltweit beten Menschen dafür, dass die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ihre Geisel Peter Kassig frei lässt. Der IS droht damit, Kassig zu enthaupten. Die Eltern des Amerikaners flehten die Extremisten in einem Video an, ihrem Sohn nichts anzutun. Jetzt versucht Kassigs Mutter Paula den IS mit einem flehenden Tweet umzustimmen.

Paula Kassig twitterte: "Ich bin eine alte Frau. Abdul Rahman ist mein einziger Sohn. Mein Mann und ich sind auf uns alleine gestellt, ohne Hilfe von der Regierung. Wir würden gerne mit Ihnen reden. Wie können wir Sie erreichen?"

Diesen Tweet in englischer Sprache schickte Paula Kassig an neun IS-Männer. Einmal twitterte sie auf arabisch.

Peter Kassig konvertierte zum Islam

Der 26 Jahre alte Kassig hatte nach einem Bericht der "Washington Post" von April bis Juli 2007 als Soldat im Irak gedient und war nach seiner Zeit bei der US-Armee als Entwicklungshelfer nach Syrien gegangen. In der Türkei gründete er seine eigene Hilfsorganisation. Nach seinem Verschwinden am 1. Oktober in der IS-Hochburg Al-Rakka war er zum Islam konvertiert und hatte den Vornamen Abdul-Rahman angenommen.

sah/dpa

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