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Geiselnahme von Köln: Täter hatte angeblich psychische Probleme - und wohl kein islamistisches Motiv

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Nach Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof

Am Kölner Hauptbahnhof hat es am Montag eine Geiselnahme mit vier Verletzten gegeben. Nach dramatischen Stunden stürmte ein SEK-Kommando eine Apotheke. Der Täter musste reanimiert werden.

  • Am Montag hat es in einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof im Bereich Breslauer Platz eine Geiselnahme gegeben.
  • Bei einem SEK-Einsatz wurde die Geisel befreit.
  • Der Täter wurde angeschossen und liegt im Koma. Es handelt sich um einen Syrer (55), der seit März 2015 in Deutschland lebt und seitdem schon 13 Mal straffällig wurde.
  • Sicherheitsbehörden schließen einen terroristischen Hintergrund nicht aus. In der Wohnung des Tatverdächtigen wurden arabische Schriftzeichen, aber kein Bekenntnis zum IS gefunden.

+++ Ticker aktualisieren +++

Update vom 27. Oktober, 12.00 Uhr: Einem Bericht zufolge könnte der Geiselnehmer von Köln kein islamistisches Motiv für seine Tat gehabt haben. Laut Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung haben die Ermittler bislang keine Hinweise auf einen entsprechenden Hintergrund gefunden.

Bei der Auswertung von beschlagnahmten Gegenständen aus dem Zimmer des Mannes sowie seiner Kommunikation über Internet und Smartphone hätten sich hingegen Indizien für massive psychische Probleme des mutmaßlichen Täters gefunden, heißt es. Die Bundesanwaltschaft äußerte sich zunächst nicht.

Geiselnahme in Köln: Der News-Blog zum Nachlesen

14.34 Uhr: Der Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof hätte laut einem Zeitungsbericht zu einem frühen Zeitpunkt seines Aufenthalts in Deutschland abgeschoben werden können. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) habe aber die dafür bestehende Frist versäumt, berichtete am Freitag der Kölner Stadt-Anzeiger. Eine Sprecherin des Bamf in Nürnberg sagte, die Vorwürfe würden geprüft.

Der syrische Flüchtling Mohammad A. R. stellte demnach zuerst einen Asylantrag in Tschechien. Nach der Dublin-Verordnung wäre dieses EU-Land dann auch für ihn zuständig gewesen. Mohammed A. R. reiste jedoch weiter nach Deutschland und stellte dort einen weiteren Antrag. Weil das Bamf die Frist für seine Zurückweisung offenbar verpasst habe, sei er in Deutschland geblieben und als Flüchtling anerkannt worden, berichtete die Zeitung. Seine derzeitige Aufenthaltserlaubnis läuft nach Angaben der Stadt Köln bis Juni 2021.

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Neues Gerücht - SEK schoss Täter offenbar in den Kopf - Die Meldung vom 18. Oktober

11.40 Uhr: Nach Informationen der Bild hat der Geiselnehmer von Köln noch schwerere Verletzungen davongetragen als bislang bekannt war: Aus Ermittlerkreisen will das Blatt erfahren haben, dass der Mann von Polizei-Kugeln nicht nur in den Bauch, sondern auch in den Kopf getroffen wurde. Insgesamt habe das SEK den Geiselnehmern mit sechs Schüssen getroffen, heißt es.

Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof

Der Syrer liegt dem Bericht zufolge nach einer mehrstündigen Not-OP immer noch im Koma. Sein Krankenzimmer werde rund um die Uhr von der Polizei überwacht.

Schockierendes Video aus McDonald‘s zeigt: Köln stand kurz vor einer Katastrophe - Die Meldungen vom 17. Oktober

15.30 Uhr: War es eine IS-Tat - oder die eines verwirrten Einzeltäters? Viele Fragen sind nach der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof noch offen. „Nach dem bisherigen Erkenntnisstand liegen zureichende Anhaltspunkte für einen radikal-islamistischen Hintergrund der Tat vor“, teilte der Generalbundesanwalt am Mittwoch in Karlsruhe mit. Er beruft sich dabei auf Zeugenaussagen und auf Forderungen des Mannes bei den Verhandlungen mit der Polizei. Der 55-jährige Mohammad A.R. habe dabei unter anderem verlangt, nach Syrien zur Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ausreisen zu können. 

„Auch wird der Frage nachgegangen, ob bislang unbekannte Tatbeteiligte oder Hintermänner in die Tat eingebunden waren“, teilte die Bundesanwaltschaft mit.

Geiselnahme im Hauptbahnhof: Köln stand kurz vor einer Katastrophe

10.34 Uhr: Bei der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof ist die Stadt offenbar einem Brandschlag von immenser Zerstörungskraft entgangen. Hätte der inzwischen als Syrer bekannte Angreifer seinen Gesamtbestand an Benzin und Gaskartuschen zur Explosion gebracht, wäre bei dem Gewaltverbrechen am Montag ein „weitaus größerer Schaden“ entstanden, sagte Kölns Kripochef Klaus-Stephan Becker am Dienstag vor Journalisten in Köln.

Die etwa einminütige Videosequenz aus der Überwachungskamera des McDonald's, die den Journalisten vorgeführt wurde, zeigt Mohamad R. kniend in einer Ecke. Er kramt in seinem Gepäck, einer Reisetasche und einem Koffer. Plötzlich kippt er fast einen halben Liter Benzin mitten in den Raum. Die sechs Gäste drumherum bemerken nicht, was da passiert. Nur eine junge Frau nimmt den Geruch wahr. Sie steigt vom Hocker, packt ihren Rucksack und ihr Getränk und rennt raus. Sekunden später zündet der Attentäter einen Molotowcocktail an und schleudert ihn mitten in den Raum. Im Bruchteil einer Sekunde schlagen Flammen bis zur Decke.

Polizei sucht Hinweise nach Kölner Geiselnahme.

Panisch stürzen die Imbiss-Besucher nach links und rechts zu den Ausgängen. Nur ein blondes Mädchen wird am linken Bein von den Flammen erfasst. Sie stürzt beim Wegrennen, rappelt sich auf und rennt mit dem brennenden Bein weiter und verschwindet dann aus dem Bereich der Kamera.

Es ist genau die 14-Jährige, die schwere Brandverletzungen erlitt und am Dienstag erneut operiert werden musste. Die Flammen lodern noch weiter. Schwarzer Ruß begrenzt die Sicht auf wenige Zentimeter. Dann stoppt die Sequenz.

Geiselnahme im Hauptbahnhof Köln: Bundesanwaltschaft ermittelt

9.21 Uhr: Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof an sich gezogen. Das sagte eine Sprecherin der Kölner Polizei am Mittwoch. Die Ermittler gehen demnach einem Anfangsverdacht auf einen terroristischen Anschlag nach. Ein 55-jähriger Syrer hatte am Montag zunächst in einem Schnellrestaurant eine Explosion ausgelöst. Anschließend nahm er in einer Apotheke eine Frau als Geisel.

Als dieser die Frau anzünden wollte, stürmten Spezialeinheiten der Polizei die Apotheke und streckten den Geiselnehmer mit Schüssen nieder. Auch die Geisel wurde verletzt, konnte das Krankenhaus aber schon wieder verlassen. Bei dem Brandanschlag fing die Kleidung eines 14-jährigen Mädchens Feuer, sie musste mehrfach operiert werden.

Der Täter lebt laut Polizei seit März 2015 in Deutschland und ist seitdem unter anderem wegen Drogen-, Diebstahls- und Betrugsdelikten aufgefallen. Der anerkannte Flüchtling habe eine Aufenthaltserlaubnis bis Juni 2021. Nach Angaben der Ermittler leben auch der Bruder des Manns und sein Sohn in Deutschland. Seine Frau soll sich demnach aber noch in Syrien aufhalten.

In dieser Apotheke am Kölner Hauptbahnhof hat es am Montag eine Geiselnahme gegeben.

Geiselnahme im Hauptbahnhof Köln: Das waren die News vom Dienstag

16.05 Uhr: Die Pressekonferenz nach der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof ist beendet.

16.03 Uhr: Laut Kripo sei es nun eine zentrale Frage, ob es Mittäter gab. Zeugen sollen sich weiterhin bei der Polizei melden. Bisher gebe es keine Hinweise auf Begleiter. 

15.58 Uhr: Bei der Durchsuchung der Wohnung des Syrers fand die Polizei große Mengen an Benzin. „Die Benzinausdünstungen waren so intensiv, dass die Feuerwehr erstmal lüften musste“, so Becker von der Kripo. Zudem seien in der Wohnung Schriftzeichen in arabischer Schrift gefunden worden, die zwar muslimische Züge, aber keine islamistischen Züge hatten. Ein Bekenntnis zum Islamischen Staat sei nicht gefunden worden. Es seien zwei Handys beschlagnahmt worden, die noch ausgewertet werden.

15.55 Uhr: Auf die Frage, warum der Tatverdächtige trotz seiner vorherigen Straftaten nicht abgeschoben worden sei, antwortet der Kripo-Beamte, dies sei Sache der Ausländerbehörde und nicht der Polizei.

Geiselnahme im Hauptbahnhof Köln: Tatverdächtiger stammt aus Syrien und wurde mehrfach straffällig

15.50 Uhr: Es gibt neue Details zum Täter: Der 55-jährige Syrer ist laut Kripo im März 2015 nach Deutschland eingereist und war als Asylberechtigter anerkannt. Seine befristete Aufenthaltsgenehmigung galt bis Juni 2021. Seitdem er in Deutschland ist, ist der Mann 13 Mal bei der Polizei in Erscheinung getreten: Wegen Marihuana-Besitz, Diebstahl, Bedrohung, Betrug und Hausfriedensbruch - allesamt „mittelschwere Straftaten“, wie Becker erklärt. Er habe in einer Kölner Flüchtlingsunterkunft gelebt und sei keiner Arbeit nachgegangen, weil er psychisch dazu nicht in der Lage gewesen sei.

Er habe einen Bruder und einen Sohn, die ebenfalls in Deutschland lebten, einer von beiden sei schon vernommen worden. Seine Ehefrau lebe in Syrien und habe bereits zwei Mal den Antrag gestellt, nach Deutschland einreisen zu dürfen. Dies sei abgelehnt worden. 

15.45 Uhr: Miriam Brauns von der Kölner Polizei gibt bekannt, dass der verletzte Täter außer Lebensgefahr sei, aber im Koma liege. Deshalb sei es nicht möglich, ihn zu befragen. Klaus-Stefan Becker von der Kripo Köln sagt, dass es sich bei dem Tatverdächtigen zweifelsfrei um den 55-jährigen Syrer handle, dessen Ausweis am Tatort gefunden wurde. Dies habe eine DNA-Material ergeben.

Die 14-Jährige, die bei der Attacke verletzt wurde, wird laut Polizei heute Nachmittag operiert, da sie unter schweren Verbrennungen leide. Die Frau, die der Täter als Geisel genommen hatte, könne bald aus dem Krankenhaus entlassen werden.

15.35 Uhr: Die Ermittler zur Geiselnahme in Köln geben gleich eine Pressekonferenz. Dort wollen sie neue Details bekannt geben. 

Update vom 16. Oktober, 14.10 Uhr: Der lebensgefährlich verletzte Täter hat laut Polizei längere graue Haare, einen Dreitagebart und machte einen verwahrlosten Eindruck. Er war demnach dunkel gekleidet und nach Zeugenaussagen "wahrnehmbar alkoholisiert". Ersten Ermittlungen zufolge stammt er aus Köln-Neuehrenfeld. Von dort ist der Kölner Hauptbahnhof direkt mit der S-Bahn zu erreichen.

Polizei bittet nach Geiselnahme in Köln um Hinweise

Update vom 16. Oktober, 14 Uhr: Die Polizei hat sich mit der Bitte um Hinweise zum Täter, zu dessen Tatvorbereitungen sowie zum Tatablauf an die Öffentlichkeit gewandt. Der am Montagnachmittag von SEK-Beamten angeschossene Mann habe offenbar einen Koffer und eine Tasche bei sich gehabt, teilten die Ermittler am Dienstag mit. Zu beiden Gepäckstücken hofft die Polizei auf Hinweise.

Außerdem bitten die Ermittler Zeugen um ihre Aussage, die den Täter an Tankstellen im Kölner Stadtteil Neuehrenfeld oder im weiteren Umfeld beim Erwerb von Benzin beobachtet haben könnten. Auch Zeugen, die den Mann auf dem Weg zum Kölner Hauptbahnhof sahen, sollten sich bei der Polizei melden.

Update vom 16. Oktober 2018, 12.18 Uhr: Einzelheiten zum Ermittlungsstand will die Polizei bei einer Pressekonferenz am Nachmittag mitteilen.

Update vom 16. Oktober 2018, 11.25 Uhr: Der angeschossene Täter liegt nach einer Notoperation am Dienstagmorgen weiter auf der Intensivstation. Die Identität des Mannes ist noch immer nicht eindeutig geklärt - geprüft wird, ob es sich bei dem Täter um einen 55-jährigen Syrer handelt, dessen Ausweispapiere am Tatort gefunden wurden.

Polizei: Durchsuchung nach Geiselnahme in Köln

Update vom 16. Oktober 2018, 9.40 Uhr: Nach Angaben der Ermittler hat es bereits eine Durchsuchung gegeben. Allerdings machte die Polizei am Dienstagmorgen keine Angaben zu Ort und Zeitpunkt des Einsatzes. Eine Polizeisprecherin teilte lediglich mit, dass die Beamten dabei Beweismittel beschlagnahmt haben, die nun ausgewertet werden.

Blutiges Ende einer Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Täter auf Intensivstation

Update vom 16. Oktober 2018, 9.25 Uhr: Einen Tag nach der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof ist der Gesundheitszustand der drei verletzten Opfer unverändert. Unter den Opfern war auch ein 14 Jahre altes Mädchen. Der angeschossene Täter wird weiter auf der Intensivstation behandelt. Das sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen.

Update vom 16. Oktober 2018, 7.04 Uhr: Am Montagnachmittag überwältigten SEK-Beamte einen Geiselnehmer am Kölner Hauptbahnhof. Wie die Bild online berichtet, wurde der Täter mit einem Bauchschuss niedergestreckt.

Schienenverkehr nach Geiselnahme in Köln wieder weitgehend im Takt

Update vom 16. Oktober 2018, 6.50 Uhr: Nach der Sperrung des Kölner Hauptbahnhofs wegen einer Geiselnahme am Montag erwartet die Bahn einen weitgehend reibungslosen Start in den Tag. „Der Nah- und Regionalverkehr kann planmäßig fahren“, sagte eine Bahnsprecherin in der Nacht zu Dienstag. Im Fernverkehr kann es jedoch teilweise zu Verzögerungen und Ausfällen kommen. Das Unternehmen bittet Reisende daher, sich vor Beginn ihrer Fahrt über ihre Verbindungen zu informieren.

Am Montagabend sei es noch möglich gewesen, Reisende mit Zügen nach Berlin und Frankfurt zu bringen. Kunden, die nicht weitergekommen seien, hätten Taxi- und Hotel-Gutscheinen bekommen. Insgesamt seien mehrere Hundert Gutscheine ausgeteilt worden. Im Bahnhof sei niemand gestrandet, so dass der Infoschalter im Kölner Hauptbahnhof in der Nacht teilweise komplett leer gewesen sei.

Ein Spezialeinsatzkommando hatte am Montagnachmittag eine Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof beendet, bei der vier Menschen verletzt worden waren. Die Sicherheitsbehörden schließen einen terroristischen Hintergrund nicht aus, ermitteln aber nach eigenen Angaben in alle Richtungen.

Der Kölner Hauptbahnhof gehört zu den meistfrequentierten Bahnhöfen in Deutschland. Der Schienenknotenpunkt liegt im Stadtzentrum direkt neben dem Kölner Dom. Täglich durchströmen ihn rund 1300 Züge, bis zu 280.000 Reisende kommen hier auf elf Gleisen an oder fahren ab.

Geiselnahme in Köln: Papiere eines Syrers gefunden

Die Meldungen vom 15.10.2018, 19.50: Nach der Kölner Geiselnahme sind am Tatort einer Bahnhofsapotheke laut Kriminalpolizei Papiere eines 55 Jahre alten Syrers gefunden worden. Demnach habe der Besitzer dieser Papiere eine Duldung bis Mitte 2021 erhalten. Der Geiselnehmer sei mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ der Passinhaber. Die Ermittler betonten gleichzeitig, dass die Identität des Täters aber noch nicht eindeutig geklärt sei. Der Inhaber des gefundenen Dokumentes von 2016 sei umfangreich wegen verschiedener Delikte wie Diebstahl und Bedrohung bekannt.

Geiselnahme in Köln: Polizei schließt Terror-Hintergrund nicht aus

19.40: Die Kölner Polizei schließt nach der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof einen terroristischen Hintergrund nicht aus. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte eine Polizeisprecherin am Montagabend in Köln. Bei der Geiselnahme soll der Mann nach Angaben eines weiteren Sprechers auch geäußert haben, dass er zur Terrorormiliz IS gehöre.

Geiselnahme im Hauptbahnhof Köln: Die Live-PK im Ticker

19.23: Aus der Apotheke heraus soll der Täter mit einer anderen Apotheke telefonisch Kontakt aufgenommen haben. Ein Kunde, der zufällig anwesend war, soll die Kommunikation in arabischer Sprache mit dem Geiselnehmer mitbekommen haben

19.21: Drei Einsatzkräfte des SEK haben auf den Geiselnehmer geschossen. Wie viele Treffer es genau waren, könne man noch nicht sagen.

19.20: Die Polizei möchte noch nicht sagen, ob es sich um einen terroristischen Akt handelt. Man möge Verständnis haben, dass man dies nicht sicher sagen könne. Man prüfe aber auch in diese Richtung.

19.19: Laut Polizei gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse, ob es sich bei der gefundenen Waffe um eine Gas-Waffe handelt.

19.18: Der Täter soll zwei Taschen, die er im Schnellrestaurant liegengelassen hatte, die Freilassung einer Tunesierin, sowie den Abzug der Polizei gefordert haben.

19.14: Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Geiselnehmer bereits ein Verfahren wegen versuchten Mordes und Körperverletzung eingeleitet.

19.12: Bei dem Einsatz sind vier Menschen verletzt worden: Das 14-jährige Mädchen, eine weitere Person mit leichter Rauchvergiftung, die Geisel mit mittelschwerer Verletzung und der schwer verletzte Täter.

19.12: Der 55 Jahre alte mutmaßliche Täter soll ein Ausweisdokument in der Apotheke hinterlassen haben. Absolute Sicherheit gebe es noch nicht, heißt es. Es soll sich um einen geduldeten Syrer handeln. Der Verdächtige soll bislang nicht als aktiver Terrorist agiert haben. Dennoch lege die Polizei aufgrund von Hinweisen einen „Prüffall Islamismus“ an. Außerdem soll der Mann schon mehrere Delikte begangen haben und seit 2016 in Köln sein.

19.11: Der Täter könnte neben den Gaskartuschen in der Apotheke auch in einem Schnellrestaurant Molotowcocktails zurückgelassen haben. Deshalb wird auch dieser Tatort derzeit untersucht. Die Ermittlungen seien erst am Anfang.

19.09: Die Funde in der Apotheke nähren den Angaben zufolge den Verdacht, dass es sich bei der Tat um mehr als eine Geiselnahme gehandelt hat. Der Täter soll Gaskartuschen miteinander verbunden haben und wollte diese offenbar an der Geisel befestigen.

19.07: In der Apotheke soll er dann die Geisel genommen haben. Nach Angaben von Passanten soll der Mann verkündet haben, dass er der Terror-Organisation Daesh angehöre. Es soll mehrere Körpertreffer gegeben haben, nachdem er eine Waffe gezogen haben soll.

19.06:  Der Täter soll in einem Schnellrestaurant einen Molotowcocktail gezündet und dabei das 14-jährige Mädchen verletzt habe. 

19.03: Die Polizei wünscht den Verletzen gute Besserung und schließt auch einen terroristischen Hintergrund nicht aus. Man ermittle in alle Richtungen.

Geiselnahme im Hauptbahnhof Köln: Bahnhof wieder freigegeben

18.55 Uhr: Mehrere Stunden nach dem Ende der Geiselnahme ist der gesperrte Kölner Hauptbahnhof wieder freigegeben worden. Das twitterte die Deutsche Bahn am Montagabend. „Gleise 1 bis 9 wieder befahrbar“, hieß es weiter. Es komme aber weiterhin zu Verspätungen rund um den viel befahrenen Schienenknotenpunkt.

Geiselnahme in Köln: Pressekonferenz ab 19 Uhr im Live-Ticker

18.52 Uhr: Ab 19 Uhr äußert sich die Polizei in einer Pressekonferenz zur Geiselnahme in Köln. Wir berichten im Live-Ticker.

Geiselnahme in Köln: Geiselnehmer soll IS-Sympathisant sein

17.55 Uhr: Wie das Nachrichten-Portal Focus Online berichtet, soll der Geiselnehmer von Köln Sympathisant der Terror-Organisation IS sein. Die Polizei bestätigte und dementierte diese Information bisher nicht.

Geiselnahme im Hauptbahnhof Köln: Polzei bittet um Mithilfe

17.41 Uhr: Nach  der Geiselnahme in Köln laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei auf Hochtouren und die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten. Zeugen sollen Fotos und Videos, die in möglichem Zusammenhang mit dem Tatgeschehen stehen könnten, an die Polizei schicken.

Geiselnahme in Köln: Polizei prüft terroristischen Hintergrund

17.05 Uhr: Wie der Nachrichtensender ntv berichtet, soll die Polizei einen terroristische Hintergrund der Tat prüfen. Einzelheiten will die Polizei bei einer Pressekonferenz bekannt geben.

Geiselnahme in Köln: Auch 14-Jährige verletzt

17.02 Uhr: Bei der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof ist neben der leicht verletzten Geisel ein unbeteiligtes Mädchen schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei am Montag mit. Unklar sei, zu welchem Zeitpunkt die 14-Jährige die Verletzungen erlitten hat. Das Mädchen war noch vor dem Zugriff durch die Polizei aus dem Kölner Hauptbahnhof ins Krankenhaus gebracht worden. Staatsanwaltschaft und Polizei wollten sich am Abend bei einer Pressekonferenz (19.00 Uhr) zu Details der Geiselnahme äußern.

16.25 Uhr: Die Polizei in Nordrhein-Westfalen twittert, dass der Tatort am Kölner Hauptbahnhof weiterhin gesperrt bleibt.

Geiselnehmer von Köln muss reanimiert werden

15.28 Uhr: Nach Angaben der Polizei auf Twitter, wurde der Täter bei den Zugriffsmaßnahmen schwerst verletzt und wird derzeit reanimiert.

Köln: Weibliche Person bei Geiselnahme verletzt

15.12 Uhr: Laut Polizei wurde eine weibliche Geisel leicht verletzt und wird aktuell versorgt, so eine Mitteilung auf Twitter. Etwa zwei Stunden hatte der Täter die Frau in seiner Gewalt. Der Täter sei in ärztlicher Behandlung, sagte eine Polizeisprecherin.

Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Berichte über Explosionen

15.09 Uhr: Während der Täter laut Polizei unter Kontrolle ist, gibt es Berichte, zwei Explosionen seien am Kölner Hauptbahnhof zu hören gewesen. Ob es sich dabei um Schüsse oder möglicherweise Blendgranaten handelte, war zunächst unklar, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Mehrere Beamte des Spezialeinsatzkommandos vor Ort liefen daraufhin über den Breslauer Platz zur Rückseite des Bahnhofs.

Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof - Bilder vom Einsatzort

Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Marius Becker
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Marius Becker
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Marius Becker
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Oliver Berg
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Oliver Berg
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Oliver Berg
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Oliver Berg
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Hauptbahnhof wurde geräumt und gesperrt. © dpa / Oliver Berg

15.07 Uhr: Der Geiselnehmer im Kölner Hauptbahnhof ist nach Angaben der Einsatzkräfte unter Kontrolle. Das schreibt die Polizei auf Twitter. Der Einsatz dauere derzeit noch an.

15.01 Uhr: Offenbar wurde ein verletztes Mädchen aus dem Kölner Hauptbahnhof ins Krankenhaus gebracht. Ob diese Verletzung in einem Zusammenhang mit der derzeit laufenden Geiselnahme in einer Apotheke im Hauptbahnhof stehe, müsse aber erst noch untersucht werden, sagte eine Polizeisprecherin. Der Nachrichtensender n-tv hatte zuvor gemeldet, der Geiselnehmer habe auch ein 14-jähriges Mädchen in seiner Gewalt gehabt, es dann mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Dann habe er das Mädchen freigelassen.

Köln: Polizei appelliert an Bevölkerung

14.37 Uhr: Auf Twitter appelliert die Polizei an die Bevölkerung, keine Fotos oder Videos des Einsatzes zu posten. Damit würde der Täter unterstützt werden, heißt es.

Kölner Einsatzkräfte haben Kontakt zu Geiselnehmer

14.22 Uhr: Die Polizei hat nach eigenen Angaben Kontakt zu dem Geiselnehmer. Das sagte Polizeisprecher Christoph Gilles dem Fernsehsender n-tv. Dort soll ein Mann eine Frau in seine Gewalt gebracht haben. Näheres sei noch nicht bekannt, hieß es bei der Polizei. 

14.19 Uhr: Wie die Polizei Köln gerade per Twitter mitteilt, ist die Situation am Breslauer Platz noch unübersichtlich.

Köln - In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es am Montag gegen 12.45 Uhr eine Geiselnahme gegeben. Einsatzkräfte seien mit starken Kräften am Tatort, schrieb die Polizei am Montag auf Twitter. Auch Spezialkräfte seien laut einem Sprecher zusammengezogen worden. Über den Täter, offenbar handelt es sich um einen Mann, wurde bislang nichts Näheres bekannt. Die Polizei appellierte auf Twitter: „Bitte meiden Sie den Bereich.“

Kölner Hauptbahnhof weiträumig abgesperrt

Zuvor hatte es Berichte über Schüsse gegeben. Dafür gebe es bislang aber keine gesicherten Informationen, betonte die Polizei. Es gebe allerdings Hinweise darauf, dass es zwischenzeitlich eine Rauchentwicklung gab.

Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" sollen am Hauptbahnhof Schüsse gefallen sein. In den sozialen Medien auf Twitter berichten demnach Menschen, dass sie das Bahnhofsgebäude verlassen mussten. Ein Zeuge sagte AFP, dass er im Bahnhof "Rauch" gerochen habe.

Die Polizei bestätigt eine Geiselnahme am Breslauer Platz in Köln. Bislang habe es aber keine Hinweise auf Schüsse gegeben, hieß es auf Twitter. Anwohner sollen den Bereich meiden.

Die Einsatzkräfte sperrten das Gebiet um den Breslauer Platz auf der Rückseite des Bahnhofs großräumig ab. Nach Twitter-Angaben des NRW-Streckenagenten der Deutschen Bahn wird der Hauptbahnhof derzeit  geräumt. Der Zugverkehr am vielbefahrenen Kölner Hauptbahnhof ist eingestellt.

Ein dpa-Reporter berichtete zuerst, man könne den Hauptbahnhof weiterhin durch den Haupteingang betreten. Die meisten Bahnsteigen seien aber abgesperrt. Bahn-Mitarbeiter schickten Reisende zurück.

Die Bahn teilte außerdem mit, dass es zu Verspätungen und Ausfällen komme. Züge mehrerer Linien seien gestoppt worden.

Der Kölner Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten am Rhein, er liegt im Stadtzentrum direkt neben dem Kölner Dom. Täglich durchströmen ihn rund 1300 Züge und bis zu 280 000 Reisende auf elf Gleisen.

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dpa/Afp/va

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