"Es gibt Zwangsläufigkeiten"

Seehofer sieht Dobrindt als Minister

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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt steht wohl vor einem Wechsel nach Berlin

München - CSU-Chef Horst Seehofer will seinen Generalsekretär Alexander Dobrindt in einer schwarz-roten Koalition voraussichtlich zum Minister küren.

Auf die Frage, ob Dobrindt nun tatsächlich Minister werde, sagte Seehofer am Montag: „Scheint so. Es gibt Zwangsläufigkeiten.“ Über einen Wechsel des Oberbayern, der für die CSU die vergangenen siegreichen Wahlkämpfe organisiert hatte, war in den vergangenen Wochen schon wiederholt spekuliert worden.

Ob es dazu kommt, bleibt angesichts anderer Aussagen der CSU fraglich. Nach dem Zugehen der SPD auf die Linkspartei schließt Dobrindt Neuwahlen nicht mehr aus. "Wir haben keine Angst vor neuen Wahlen," sagte der CSU-Generalsekretär am Montag in München im Anschluss an eine CSU-Vorstandssitzung vor Journalisten. Der Parteivorstand habe klar formuliert, dass die CSU eine inhaltliche Linie habe, an der sie nichts verändere.

Wer könnte was in einer Großen Koalition werden?

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dpa

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