"Zweiklassen-Flüchtlingspolitik"

Göring-Eckardt: Mehr Syrien-Flüchtlinge aufnehmen

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Die Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt

Bonn - Die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt hat eine Aufnahme von mehr als 5.000 syrischen Flüchtlingen in Deutschland gefordert.

Eine Beschränkung sei angesichts des enormen Leidens der Zivilbevölkerung nicht nachvollziehbar, sagte Göring-Eckardt in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Donnerstag in Bonn.

Die Bundesregierung hatte am Mittwoch angekündigt, dass am kommenden Mittwoch weitere 110 Flüchtlinge aus Syrien einträfen. Etwa 250 Flüchtlinge sind bereits seit Ende Juli in Deutschland. Zugleich hatte sie bekräftigt, nicht mehr als 5.000 Flüchtlinge aufzunehmen.

Zugleich wandte sich Göring-Eckardt dagegen, christlichen Syrern den Vorzug zu geben. „Eine Zweiklassen-Flüchtlingspolitik wäre unmenschlich“, so die grüne Politikerin. Sie sprach sich außerdem dafür aus, das Arbeitsverbot für Asylsuchende aufzuheben und Flüchtlinge nicht länger in Massenunterkünften unterzubringen.

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kna

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