Greenpeace: Stromriesen verweigern Energiewende

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Greenpeace-Aktivisten projizieren Ende März 2011 in Niederaichbach (Niederbayern) vor dem AKW Isar I die Worte "Das Lügen geht weiter" auf ein Banner.

Berlin - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft den vier großen Stromversorgern in Deutschland vor, einen Umstieg auf erneuerbare Energien zu verhindern.

“Die Energieriesen schieben einfach nur ihren Schwerpunkt derzeit hin und her, momentan zurück auf fossile Brennstoffe und danach vielleicht wieder auf Atom“, sagte Greenpeace-Atomexperte Karsten Smid am Dienstag in Berlin.

Die Investitionen der Energiekonzerne EON, RWE, Vattenfall und ENBW im Bereich der erneuerbaren Energien lägen deutlich hinter den politisch gesteckten Zielen zurück. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die Organisation beim Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Auftrag gegeben hatte. Die Energiekonzerne planten laut der Studie, zwischen 13 und 20 Prozent ihrer Investitionen in den kommenden Jahre in erneuerbare Energien zu stecken. “Das reicht aber nicht für einen Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix von 35 Prozent, den die Regierung bis 2020 anpeilt“, sagte der Hauptautor der IÖW-Studie, Bernd Hirschl.

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Die Konzerne hätten zudem ihren Anteil an Strom aus Wind, Solar oder Erdmasse seit 2007 nicht maßgeblich gesteigert.

dpa

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