Griechische Regierung drängt auf schnelle Hilfe

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Philipp Rösler besucht am Donnerstag Griechenland.

Athen - Unmittelbar vor dem Besuch des deutschen Wirtschaftsministers Philipp Rösler in Athen hat die griechische Regierung die Euro-Länder vor einem Zögern bei der Hilfe für den hochverschuldeten Staat gewarnt.

 Der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) sagte der griechische Minister für Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit, Michalis Chrysochoidis, er wisse nicht, was zur Verzögerung der Auszahlung der nächsten Kredittranche aus dem Griechenland-Hilfspaket geführt habe. “Aber ich weiß mit Sicherheit, dass keine Zeit für Verzögerungen und Zweifel bleibt - nicht nur für Griechenland, sondern für ganz Europa.“ Alle müssten im Blick behalten, dass “die Abwärtsspirale im Falle eines erzwungenen Ausfalls Griechenlands nicht in Griechenland haltmachen würde“.

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Zugleich warb er um deutsch Investitionen. Trotz Krise biete Griechenland großes Geschäftspotenzial: “Wir sind kein armes Land, sondern ein seit Jahrzehnten schlecht verwaltetes Land“, sagte Chrysochoidis. Lohnende Branchen für deutsche Investoren seien insbesondere die Energieversorgung, das Abfall-Management und der Tourismus.

dapd

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