Grüne: Angst vor dem Haus-Piraten

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Hep Monatzeder will OB in München werden.

München - Bei Münchens Grünen geht die Angst vor dem hauseigenen Piraten um, vor allem bei Bürgermeister Hep Monatzeder. Ein Kandidat nimmt sich die Berliner Neu-Parlamentarier zum Vorbild.

Es geht um die Kandidatur für das Oberbürgermeisteramt, die Monatzeder für sich beansprucht. Aber auch Stadträtin Sabine Nallinger und Landesvorsitzende Theresa Schopper wollen kandidieren.

Nikolaus Hoenning

Und jetzt bringt sich auch noch der im Mai abgewählte Stadtvorsitzende Nikolaus Hoenning ins Spiel. Sabine Nallinger über Hoennings Kandidatur: „Seine Schwerpunkte sind ähnlich wie die der Piratenpartei: mehr Transparenz in Politik und Verwaltung, mehr Bürgerbeteiligung.“ Die Piraten holten in Berlin bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus 8,9 Prozent.

Tatsächlich rumort es auch im Münchner Grünen-Biotop, das die Arbeit von Monatzeder und ihrer Stadträte mit Argusaugen beobachtet. Hoenning wird darauf pochen, dass sich die vier Kandidaten wie beschlossen in öffentlichen Foren messen. Monatzeder ist nicht begeistert: „Ich habe stets davor gewarnt, dass bei dem Verfahren die Kandidaten beschädigt werden könnten.“

Nallinger hat keine Angst davor, ebenso auch Theresa Schopper. Letztere ätzt über Hoenning: „Er wurde abgewählt. Jetzt will er sich ins Gespräch bringen.“

J. Welte

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