SPD und Grüne leiden unter Piraten-Erfolg

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Ein Fraktionsmitglied der Piratenpartei zeigt am Dienstag (27.09.2011) in den Fraktionsräumen des Abgeordnetenhauses in Berlin die Stimmkarten für die zweite Fraktionssitzung der Partei.

Berlin - Der rasante Aufstieg der Piraten-Partei verändert die Parteienlandschaft in Deutschland offenbar nachhaltig. Das ergab eine Emnid-Umfrage. Vor allem SPD und Grüne leiden unter den Neulingen.

Im repräsentativen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag der Zeitung Bild am Sonntag erhebt, kommt die Internet-Partei auf sieben Prozent.

Dadurch hätten SPD (28/-2) und Grüne (17/-1) erstmals seit langer Zeit keine eigene Mehrheit. Denn Union (32/-1), Linkspartei (7/-1) und die Piraten (7) erreichen zusammen 46 Prozent. Die FDP kommt unverändert auf vier Prozent und würde den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen. Die sonstigen Parteien kommen auf fünf Prozent (-2).

Emnid befragte vom 22. bis zum 28. September 2.806 Personen.

dapd

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