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Regierung soll Kontakt aufnehmen

Grünen-Politiker fordern Asyl für Snowden

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Hans-Christian Ströbele

Berlin - Nach den neuen Erkenntnissen im NSA-Abhörskandal haben Politiker der Grünen die Aufnahme von Whistleblower Edward Snowden in Deutschland gefordert.

Der Geheimdienst-Experte Hans-Christian Ströbele forderte die Bundesregierung auf, Snowden „hier in Deutschland Asyl oder sogar Zeugenschutz anzubieten“. Es müsse Kontakt zu dem Ex-Geheimdienstmitarbeiter aufgenommen werden - auch um weitere Informationen zu bekommen, sagte Ströbele am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“. Dem US-Geheimdienst NSA wird vorgeworfen, ein Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) abgehört zu haben.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt bekräftigte im Deutschlandfunk, dass man Snowden befragen könnte, wenn man ihn nach Deutschland hole. Sie sprach sich außerdem für Konsequenzen in den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA aus. Diese müssten vorläufig ausgesetzt werden.

Ströbele berichtete zudem von dem Verdacht, dass der Geheimdienst von der US-Botschaft in Berlin aus sogenannte IMSI-Catcher eingesetzt habe. Mit den Geräten kann man Handys in einem gewissen Umkreis dazu verleiten, sich in manipulierte Funkzellen einzubuchen, über die dann Telefonate abgehört werden können. Die Botschaft liegt nur wenige hundert Meter von Bundestag und Kanzleramt entfernt.

dpa

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