Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik

Hasselfeldt: "Union muss Abwehrschlachten gegen SPD führen"

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Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt.

Berlin - CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat eine harte Auseinandersetzung mit der SPD in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik angekündigt.

 „Wir dürfen jetzt in der Koalition keine Fehler machen bei all den noch anstehenden Entscheidungen, die die Wirtschaft betreffen - zum Beispiel bei Werkverträgen und Zeitarbeit“, sagte Hasselfeldt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Die Union (...) muss wieder heftige Abwehrschlachten gegen die SPD führen. So wie es beim Mindestlohn und der Rente mit 63 der Fall war“, sagte die Vize-Unionsfraktionsvorsitzende im Bundestag.

Sie hoffe, dass SPD-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel trotz seines großen Dämpfers bei der Parteivorstandswahl Mitte Dezember (74,3 Prozent) noch genügend Autorität in der SPD genieße, wenn es um den Erhalt der Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gehe. Bei Zeitarbeit und Werkverträgen streiten Union und SPD darüber, durch welche Maßnahmen Missbrauch und Schlechterstellung von Zeitarbeitern beziehungsweise Werkvertragsbeschäftigten gegenüber der Stammbelegschaft verhindert werden kann. Die Union hält die Pläne der SPD für überzogen und wirtschaftsfeindlich.

dpa

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